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Jahresbericht 2011 des Kantonalen Laboratoriums Bern Rund 8’000 Betriebe sind im Jahr 2011 inspiziert worden

15. Februar 2012 – Medienmitteilung; Gesundheits- und Fürsorgedirektion

Rund 8'000 inspizierte Lebensmittelbetriebe wie Restaurants, Käsereien, Bäckereien oder Bauernhöfe und rund 10'000 untersuchte Lebensmittel- und Trinkwasserproben: Das sind Zahlen aus dem Jahresbericht 2011 des Kantonalen Laboratoriums Bern. Dabei mussten die Inspektoren bei rund 5'000 Betrieben meist geringfügige Mängel beanstanden. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil damit um rund fünf Prozent zurückgegangen.

Die Konsumentinnen und Konsumenten im Kanton Bern vor gesundheitsgefährdenden, unhygienischen oder täuschenden Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen schützen: Dies sind die zentralen Aufgabe des Kantonalen Laboratoriums Bern. Mit unangemeldeten Kontrollen sowie mit Untersuchungen und Analysen von Proben nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Aufgabe wahr. Sie haben im letzten Jahr rund 5'700 Lebensmittelbetriebe und 2‘100 Primärproduktionsbetriebe wie Bauernhöfe inspiziert. Darunter befanden sich 3'700 Verpflegungsbetriebe wie Restaurants, Kantinen, Vereinslokale oder Spital- und Heimbetriebe. Bei rund zwei Drittel der Betriebe stellten sie einzelne Mängel fest, was eine Verbesserung um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem ist der Anteil der als erheblich und gross taxierten Mängel seit der Kantonalisierung der Lebensmittelkontrolle massiv gesunken. Er hat sich in den letzten vier Jahren mehr als halbiert. Während 2008 noch bei jedem fünften Betrieb erhebliche Mängel angetroffen wurden, war es letztes Jahr noch bei jedem zwölften Betrieb. Bei den ausgedehnten Inspektionen sind nicht nur die Lebensmittel, sondern ebenfalls die Sauberkeit der Einrichtungen und Geräte, die Dokumentation der Selbstkontrolle, die räumlichen Verhältnisse und Kennzeichnungen überprüft worden. Die häufigsten Mängel betrafen lückenhafte Dokumentationen und Umsetzung der Selbstkontrolle, mangelhafte Hygiene, fehlende Kennzeichnung und zu hohe Lagerungstemperaturen von vorgekochten Speisen.

Zudem hat das Kantonale Laboratorium im letzten Jahr rund 10'000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben, Gebrauchsgegenstände wie Spielzeuge oder Tätowierfarben mikrobiologisch und chemisch untersucht. Davon mussten rund 1'000 Proben beanstandet werden, weil sie unhygienisch, verdorben, gesundheitsgefährdend oder unkorrekt gekennzeichnet waren. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

2011 musste das Kantonale Laboratorium 219 Personen anzeigen. Im Vorjahr waren es 228.

Der vollständige Jahresbericht

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