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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Januar 2016 Saisoneffekte lassen die Arbeitslosigkeit steigen

9. Februar 2016 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern erhöhte sich im Januar 2016 um 449 auf 16‘502 Personen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,9 auf 3,0 Prozent (Schweiz: von 3,7 auf 3,8 Prozent). Die meisten Branchen verzeichneten eine Zunahme der Arbeitslosigkeit, am stärksten betroffen war saisonbedingt das Baugewerbe. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit stabil geblieben.

Das bernische Baugewerbe verzeichnete im Januar 2016 aus saisonalen Gründen den grössten Anstieg der Arbeitslosigkeit (+142 auf 2‘327 Personen). Viele Industrie- und Dienstleistungsbranchen wiesen ebenfalls eine Zunahme der Arbeitslosigkeit auf. Rückläufige Arbeitslosenzahlen verzeichneten die Branchen Elektrotechnik, Elektronik, Uhren sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

Die Arbeitslosigkeit stieg in sämtlichen Verwaltungskreisen des Kantons an. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,7 (Frutigen-Niedersimmental, Obersimmental-Saanen) bis 5,2 Prozent (Biel).

Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15- bis 24-Jährige) stieg die Arbeitslosigkeit um 23 auf 2‘425 Personen.

Verglichen mit dem Januar 2015 sind 1‘893 Personen mehr arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 83 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 1‘054 Beschäftigte (Dezember: 68 Gesuche, 825 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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