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Berner Fachhochschule Beratung der Standortvarianten wird verschoben

2. März 2016 – Medienmitteilung; Grosser Rat

Die Bildungskommission des Grossen Rates will sich noch vertiefter mit den Standortvarianten der Berner Fachhochschule auseinandersetzen. Auf deren Antrag hat das Büro des Grossen Rates die Beratung des Berichts verschoben. Bei der Bildungsstrategie beantragt die Bildungskommission dem Grossen Rat einstimmig Kenntnisnahme.

Die Bildungskommission (BiK) hat die Geschäfte der Märzsession 2016 vorberaten. Sie hat den Bericht des Regierungsrates zu möglichen Standorten der Berner Fachhochschule in Bern und Burgdorf unter Beizug verschiedener Fachpersonen intensiv diskutiert. Sie wünscht für die Beschlussfassung jedoch noch weitere vertiefte Informationen. Deshalb hat das Büro des Grossen Rates auf Antrag der BiK entschieden, die für die Märzsession vorgesehene Beratung des Berichts zu verschieben.

Ja zur Bildungsstrategie

Weiter hat die BiK die Bildungsstrategie vorberaten. Sie begrüsst deren Stossrichtungen und beantragt dem Grossen Rat einstimmig Kenntnisnahme. Der Weg der Konsolidierung sei gut und richtig. Die Strategie trage der Vielfalt des Kantons Rechnung. Sie erlaube es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln, die Schule qualitativ weiterzuentwickeln. Auch auf Stufe Berufsbildung und Hochschulen begrüsst die Kommission vor allem die geplante strukturelle und finanzielle Stabilität. Die strategischen Handlungsschwerpunkte werden von der BiK positiv beurteilt. Der Pädagogische Dialog schafft Vertrauen zwischen den Akteuren im Bildungswesen und fördert den Austausch zwischen den Schulen. Als wichtig erachtet die BiK auch einen effizienten Einsatz der finanziellen Ressourcen. Die BiK hat zur Bildungsstrategie insgesamt neun ergänzende Planungserklärungen verabschiedet.

Bildungskommission verlangt Optimierung der Lehrmittel für den Französischunterricht

Aufgrund der kontroversen Diskussionen  rund um das Frühfranzösisch und die Lehrmittel «Mille feuilles» für die Unter- und Mittelstufe sowie «Clin d’oeil» für die Oberstufe hat sich die Bildungskommission (BiK) des Grossen Rates vertieft mit dem Französischunterricht an der Volksschule auseinandergesetzt. Die BiK empfindet die Lehrmittel grundsätzlich als mögliche Grundlage für den Französischunterricht. Sie ist aber der Meinung, dass in gewissen Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht. So fehlen Themenfelder aus dem Alltag und ein systematischer Aufbau des Wortschatzes. Das Angebot an Übungsmöglichkeiten soll erweitert werden. Zudem sind Massnahmen zu treffen, um ein sorgfältiges Übertrittsverfahren beim Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe I zu gewährleisten. Die Erziehungsdirektion und der Schulverlag haben der BiK Überarbeitungen der Lehrmittel in Aussicht gestellt. Die BiK hat die Erziehungsdirektion gebeten, raschmöglichst über die erfolgten und geplanten Anpassungen zu informieren.

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