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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Februar 2016 Die Zahl der Arbeitslosen ging leicht zurück

8. März 2016 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im Februar 2016 um 238 auf 16‘264 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,0 Prozent (Schweiz: von 3.8 auf 3,7 Prozent). Den grössten Rückgang verzeichneten das Baugewerbe und der Dienstleistungssektor. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit stabil geblieben.

Die Entwicklung auf dem bernischen Arbeitsmarkt war im Februar 2016 stabil. Das Baugewerbe verzeichnete nach dem saisonal begründeten Anstieg in den letzten Monaten einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (-111 Personen). Im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Gastgewerbe ging die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls zurück (-46 bzw. -41 Personen). Im Papier- und Druckgewerbe sowie der Nahrungsmittelindustrie nahm die Arbeitslosigkeit zu (+42 bzw. +25 Personen).

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

Die Arbeitslosigkeit ging in 8 von 10 Verwaltungskreisen des Kantons zurück. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,6 (Frutigen-Niedersimmental, Obersimmental-Saanen) bis 5,0 Prozent (Biel).

Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15- bis 24-Jährige) sank die Arbeitslosigkeit um 147 auf 2‘278 Personen.

Verglichen mit dem Februar 2015 sind 1‘739 Personen mehr arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 92 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 1‘428 Beschäftigte (Januar: 83 Gesuche, 1‘054 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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