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Bildungskommission einstimmig für Kredit zur Reduktion des Bauinventars

27. Oktober 2016 – Medienmitteilung; Grosser Rat

Die Bildungskommission beantragt dem Grossen Rat einstimmig, dem Kredit zur Reduktion des Bauinventars zuzustimmen. Ebenfalls Ja sagt sie zum Kredit für die Überarbeitung der Sammlung des Bernischen Historischen Museums.

Unter dem Vorsitz von Kommissionspräsidentin Elisabeth Zäch (SP) hat sich die Bildungskommission (BiK) mit den Geschäften der Novembersession 2016 befasst. Sie empfiehlt den Kredit von 2,9 Millionen Franken zur Reduktion des Bauinventars in den Jahren 2016 – 2020 einstimmig zur Annahme. Die BiK hat sich über die Vorgehensweise der Denkmalpflege informieren lassen und begrüsst die rasche Umsetzung der vom Grossen Rat geforderten Massnahmen. Sie ist sich einig, dass die Richtung stimmt. Die BiK hatte sich schon bei den Vorberatungen der Denkmalpflegestrategie intensiv mit dem Bauinventar auseinandergesetzt. Mit Planungserklärungen hatte der Grosse Rat 2015 eine Reduktion der Inventarobjekte verlangt.  Bei der Baugesetzrevision legte er gesetzlich fest, dass der Bestand der im Bauinventar erfassten Objekte maximal 7 Prozent des gesamtkantonalen Baubestandes betragen darf. Innert fünf Jahren soll die kantonale Denkmalpflege das Inventar entsprechend überarbeiten. Das Bauinventar umfasst rund 39‘000 geschützte Objekte. Mit der Überarbeitung werden rund 12‘000 Objekte aus dem Bauinventar entlassen.

In Bezug auf Bauvorhaben an geschützten Bauten betonte die Kommission nochmals die Wichtigkeit von transparenten Informationen, einer aktiven Rollenklärung und einer offenen und verbesserten Kommunikation.

Ebenfalls einstimmig unterstützt die BiK die Abgeltung an die Einwohnergemeinde Bern für die ihr übertragenen Aufgaben im Bereich der Denkmalpflege.

Schliesslich stimmt die BiK auch einem Kredit von 1,7 Millionen Franken für die Überarbeitung der Sammlung des bernisch historischen Museums zu. Die drei Träger – Kanton, Stadt und Burgergemeinde – beteiligen sich gemeinsam zu je einem Drittel an den Kosten. Die Kommission ist sich einig, dass Handlungsbedarf besteht und sich das Museum auf die Aufarbeitung der Sammlung konzentrieren muss. In der Vergangenheit sei diese Aufgabe nicht prioritär behandelt worden, was zu grossem Aufholbedarf geführt habe. Die BiK begrüsst die erarbeitete Strategie des Museums und das Sammlungskonzept. So könnten die Sammlung bereinigt und entsprechende Depoträumlichkeiten gesucht werden.

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