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Einheitliche Gehaltsklasse für alle Schulleitungen der Volksschule

28. Oktober 2016 – Medienmitteilung; Regierungsrat

Schulleitungen der Volksschule sollen künftig in die gleiche Gehaltsklasse eingereiht werden, unabhängig davon, ob sie an der Primar- oder an der Sekundarstufe I tätig sind. Dies hat der Regierungsrat im Rahmen von Änderungen der Verordnung über die Anstellung der Lehrkräfte beschlossen. Die Vereinheitlichung auf eine Gehaltsklasse entspricht dem Prinzip «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit».

Derzeit sind die Schulleitungen von Kindergärten und der Primarstufe sowie Leitungen für den Spezialunterricht in der Gehaltsklasse 12 eingereiht, die Schulleitungen der Sekundarstufe I in der Gehaltsklasse 15. Per 1. August 2017 sollen alle Schulleitungen der Volksschule inklusive der Leitungen für den Spezialunterricht in die Gehaltsklasse 15 eingereiht werden.  Mit der Vereinheitlichung der Gehaltsklasse wird das Prinzip umgesetzt, dass gleiche Arbeit auch gleich entschädigt wird. Mittlerweile haben alle Schulleitungspersonen der Volksschule die gleichen Aufgaben und Kompetenzen. So stehen beispielsweise die Personalführung und die Personalentwicklung sowie die Schul- und Unterrichtsentwicklung im Pflichtenheft aller Schulleitungen.

Diesen komplexen Berufsauftrag haben alle Schulleitungen zu erfüllen, unabhängig davon ob sie Kindergärten, Primarschulen oder Schulen der Sekundarstufe I leiten. Für Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber einer Schulleitungsfunktion an der Volksschule wird auch weiterhin eine anerkannte Ausbildung für Schulleitungen vorausgesetzt. Bei fehlender Ausbildung erfolgt ein Lohnabzug von 10 Prozent.

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