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Vogelgrippe auch bei Wildvögeln am Bielersee festgestellt

16. November 2016 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Bei zwei am Wochenende am Bielerseeufer in Täuffelen aufgefundenen toten Möwen und bei zwei beim Strandbad Biel entdeckten toten Reiherenten wurde das Vogelgrippevirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Damit hat die Vogelgrippe nach dem Bodensee, dem Genfersee und dem Neuenburgersee auch den Kanton Bern erreicht.

Aufgrund der weiteren Ausbreitung der Geflügelseuche in der Schweiz hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die Massnahmen gegen die Vogelgrippe am Mittwoch 16. November 2016 verstärkt.

Die von allen Geflügelhalterinnen und -haltern umzusetzenden Massnahmen haben zum Ziel, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu verhindern. Futter- und Tränkestellen sowie Wasserbecken dürfen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Allerdings muss Geflügel nicht zwingend im Stall gehalten werden, wenn der Kontakt durch andere geeignete Massnahmen verhindert werden kann.

Märkte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen, an denen Geflügel vorgeführt wird, sind verboten. Für eine Ansteckung in Schweizer Geflügelbetrieben gibt es zurzeit keine Anhaltspunkte. Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen nicht auf Menschen übertragbar. Personen, welche auf Kadaver stossen, sind gebeten, diese nicht zu berühren und die Wildhut (Telefon: 0800 940 100) zu informieren.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.blv.admin.ch oder auf der Internetseite des Veterinärdienstes des Kantons Bern: www.be.ch/vogelgrippe

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