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Arbeitszonenbewirtschaftung unterstützt haushälterische Nutzung des Bodens

Als einer der ersten Kantone hat der Kanton Bern die vom Bundesrecht vorgeschriebene Arbeitszonenbewirtschaftung erarbeitet. Ziel der Arbeitszonenbewirtschaftung ist es, bereits vorhandene Zonen für Gewerbe und Industrie besser zu nutzen, bevor neue Arbeitszonen definiert werden. Damit soll die haushälterische Nutzung des Bodens aus einer übergeordneten, regionalen Sicht laufend optimiert werden. Das Amt für Gemeinden und Raumordnung und das beco Berner Wirtschaft haben die Arbeitszonenbewirtschaftung für den Kanton Bern gemeinsam entwickelt. Grundlage dafür sind umfangreiche Informationen zu nicht überbauten Arbeitszonen, die im Geoportal des Kantons Bern publiziert sind. Wenn Planungsträger neue Arbeitszonen von kantonaler, regionaler oder teilregionaler Bedeutung festlegen wollen, müssen sie zuerst prüfen, ob es in bereits bestehenden Arbeitszonen Alternativen gibt. Zudem beurteilen die Regionalkonferenzen respektive die Regionen solche Einzonungen aus regionaler Sicht. Die Arbeitszonenbewirtschaftung für den Kanton Bern ist in einem Merkblatt festgehalten. Das Merkblatt sowie der direkte Zugang zur Geoportal-Karte sind im Internet zu finden unter der Adresse www.be.ch/arbeitszonen.

Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion

Aktualisierte Zahlen zur Gleichstellung im Kanton Bern: Steigende Frauenerwerbsquote und stagnierende Frauenanteile in der Politik

Die kantonale Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat die Zahlen zur Gleichstellung im Kanton Bern aktualisiert. 2014 lag die Erwerbsquote der 15- bis 64-jährigen Frauen bei 80 Prozent, jene der Männer bei 90 Prozent. Während sich dieser Abstand zwischen den Geschlechtern in den letzten Jahren deutlich verringert hat, unterscheidet sich das Arbeitspensum weiterhin stark. 2014 arbeiteten 57 Prozent der Frauen Teilzeit, bei den Männern waren es 14 Prozent. Das veränderte Arbeitsverhalten von Frauen zeigt sich auch in Paarhaushalten mit Kindern unter 7 Jahren. Unter den vielfältigen Familien- und Erwerbsmodellen wählt heute rund die Hälfte aller Paarhaushalte das sogenannte modernisierte bürgerliche Haushaltsmodell. In diesem Modell arbeitet die Frau Teilzeit, der Mann Vollzeit. Während die Erwerbsquote bei den Frauen im Kanton Bern kontinuierlich steigt, stagniert der Frauenanteil in der Politik. 2016 waren 28 Prozent der Grossratssitze und 26 Prozent der Gemeinderatssitze mit Frauen besetzt.

Zahlen zur Gleichstellung (PDF, 179 KB, 21 Seiten) 

Staatskanzlei

Kanton beschafft Heizöl und Holzpellets über einen Rahmenvertrag

Ab diesem Winter beschafft die Kantonsverwaltung Heizöl und Holzpellets über einen Rahmenvertrag. Der Kanton hat mit zwei Firmen aus Bern und Solothurn entsprechende Verträge abgeschlossen. Die beiden Unternehmen gingen als Sieger aus einem öffentlichen Beschaffungsverfahren hervor, das der Kanton zusammen mit der Stadt Bern durchgeführt hat. Die Verwaltung ist nun verpflichtet, Heizöl und Holzpellets bei diesen Firmen zu beziehen. Die Bündelung der Heizmittelkäufe ermöglicht vorteilhafte Konditionen und Effizienzsteigerungen bei der Auftragsabwicklung.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

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