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Vogelgrippe Fütterung von Vögeln ist problematisch

23. Dezember 2016 – Medienmitteilung; der Stadt Thun und des Kanton Berns

Das Füttern freilebender Vögel ist aus Sicht des Vogel- und Naturschutzes nicht notwendig, sondern sogar schädlich. Denn Ansammlungen von Vögeln fördern die Übertragung von Krankheiten wie der Vogelgrippe. Die Stadt Thun und der Kanton Bern lancieren deshalb eine Sensibilisierungskampagne und bitten die Bevölkerung, das Füttern zu unterlassen.

Wildvögel passen sich gut der kalten Jahreszeit an. Wasservögel und Tauben finden auch im Winter genügend Nahrung. Sie brauchen keine Fütterung durch die Menschen. Durch das Füttern fördert man Ansammlungen von Vögeln. So besteht die Gefahr, dass sich Krankheiten wie die Vogelgrippe schnell verbreiten. Um die Bevölkerung auf dieses Problem aufmerksam zu machen, lancieren die Abteilung Sicherheit der Stadt Thun und das Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern eine Sensibilisierungskampagne. In Thun machen Schilder entlang des Aarequais, von der oberen Schleuse bis zum Schwäbisbad, auf die negativen Folgen der Fütterung aufmerksam. Die Bevölkerung wird gebeten, auf das Füttern von Vögeln zu verzichten. 

Fehlernährung und Wasserverschmutzung

Das Füttern von Wildvögeln ist auch aus Sicht des Natur- und Tierschutzes bedenklich und sogar schädlich: Die Vögel liefern sich teils kräftezehrende Auseinandersetzungen um das Futter. Die einseitige Ernährung durch Brot kann eine Fehlernährung zur Folge haben. Das grosse Futterangebot führt zudem zu einer übermässigen Vermehrung der Tauben. Die allgemeinen Lebensbedingungen der Vögel werden verschlechtert.

Durch die übrig gebliebenen Brotreste leidet schliesslich auch die Wasserqualität.

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