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Informationen aus der Steuerverwaltung Hohe Zufriedenheit mit der Steuerverwaltung

24. Januar 2017 – Medienmitteilung; Finanzdirektion

Die Steuerverwaltung verschickt bis 2. Februar 2017 rund 650‘000 Steuererklärungen 2016. Diese füllen inzwischen fast neun von zehn Bernerinnen und Berner mit dem Computer aus. Eine Kundenumfrage im Juni 2016 ergab, dass über 90 Prozent der Bernerinnen und Berner mit den Leistungen der Steuerverwaltung grösstenteils zufrieden sind. Im Jahr 2016 haben 1151 Personen straflose Selbstanzeigen eingereicht.

Die Einreichefrist der Steuererklärungen von unselbstständig Erwerbstätigen ist wie immer der 15. März, für selbstständig Erwerbstätige gilt der 15. Mai. Für das Ausfüllen der Steuererklärung 2016 werden nun Massnahmen aus der Steuergesetzrevision 2016 relevant. Sie betreffen die Begrenzung des Fahrkostenabzugs. Aufgrund der FABI-Abstimmung von 2014 (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) beträgt dieser bei der direkten Bundesssteuer maximal 3000 Franken. Bei den Kantons- und Gemeindesteuern wurde er vom Grossen Rat auf maximal 6700 Franken festgelegt. Zudem wird nicht mehr unterschieden zwischen Aus- und Weiterbildung; der Abzug ist auf 12‘000 Franken begrenzt. Der Abzug für Kinderdrittbetreuung wurde bei Kanton und Gemeinde auf maximal 8000 Franken erhöht.

Kunden sind zufrieden mit der Steuerverwaltung

Im Juni 2016 erhielten 4300 zufällig ausgewählte Personen Zugang zu einer Onlinebefragung durch das unabhängige Beratungs- und Forschungsinstitut empiricon in Bern. Ziel der Steuerverwaltung war, zu erfahren, wie Dienstleistungen und Servicequalität durch die Steuerpflichtigen wahrgenommen und weiter verbessert werden können. 1451 Personen oder 33 Prozent haben die Gelegenheit genutzt, ihre Meinung kund zu tun. Mit über 90 Prozent grösstenteils zufriedenen Kunden lag die Steuerverwaltung bei der Gesamtbeurteilung nochmals höher als in der letzten Befragung von 2008. Insbesondere zufriedener als vor acht Jahren waren die Kunden mit der Gestaltung der Steuererklärung und mit der Lesbarkeit und Verständlichkeit der Veranlagungsverfügung. Die höchste Bewertung bei den sechs befragten Kundenthemen erhielten das Engagement und die Fachkompetenz der Mitarbeitenden der Steuerverwaltung. Sie werden als freundlich, kompetent, hilfsbereit  und gut erreichbar wahrgenommen.

Über 1100 straflose Selbstanzeigen

Im 2016 haben sich 1151 Personen selber angezeigt, 400 Anzeigen oder 53 Prozent mehr als im Vorjahr. Vermehrt sind es jedoch einfachere Fälle, die der Steuerverwaltung gemeldet werden. Daraus ergibt sich ein Steuerertrag von 15,5 Millionen Franken für den Kanton Bern und die Gemeinden. Seit 2010 gibt es in der Schweiz die Möglichkeit der einmaligen straflosen Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung. Aus den gesamthaft 4850 Fällen haben der Kanton Bern und die Gemeinden seither über 115 Millionen Franken eingenommen.

Effizienter werden bei begrenzten Ressourcen

Jährlich verarbeitet die Steuerverwaltung rund zwei Prozent mehr Steuererklärungen, dies bei gleichbleibenden Ressourcen. Dazu kommen zusätzliche Aufgaben und immer mehr Daten und Informationen, die es zu bewältigen gilt. Mit ihrer Strategie 2022 – «Mehr Effizienz bei begrenzten Ressourcen» rüstet sich die Steuerverwaltung für die Zukunft. Schnittstellen und Abläufe sollen weiter optimiert und E-Government-Lösungen wie BE-Login als Zugangsportal für alle elektronischen Dienstleistungen der Steuerverwaltung laufend vereinfacht und vereinheitlicht werden. Die Steuerverwaltung will aber auch weiterhin den direkten Kontakt mit den steuerpflichtigen Personen pflegen.

Über 320'000 Personen nutzen Online-Steuererklärung

53 Prozent füllen die Steuererklärung mit der Online-Version von TaxMe aus. Nur 13 von
100 Bernerinnen und Berner reichen die Steuererklärung noch auf Papier ein. Zudem erfassen bereits rund 30 Prozent der juristischen Personen die Steuererklärungen online.

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