Zur Übersicht Medienmitteilungen

Veruntreuungsfall im Amt für Migration und Personenstand Strafuntersuchung gegen einen ehemaligen Mitarbeiter

3. März 2017 – Medienmitteilung; Polizei- und Militärdirektion

Das Amt für Migration und Personenstand deckte Ende letzten Jahres durch interne Kontrollen Unregelmässigkeiten in der Führung einer Bargeldkasse auf. Das Arbeitsverhältnis mit dem für die Kasse zuständigen, langjährigen Mitarbeiter wurde fristlos aufgelöst und eine strafrechtliche Untersuchung wegen Verdachts auf Veruntreuung und Urkundenfälschung eingeleitet.

Im Dezember des letzten Jahres stellten amtsinterne Kontrollen Unregelmässigkeiten in der Buchführung einer Bargeldkasse des Amtes für Migration und Personenstand fest. Nachdem ein Verdacht auf Veruntreuung gegenüber dem für die Kassenbetreuung und Buchführung zuständigen Mitarbeiter aufkam, hat die Leitung des Amtes umgehend erste interne Untersuchungen eingeleitet und die Kantonspolizei Bern, die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland sowie die Finanzkontrolle informiert. Das Arbeitsverhältnis mit dem geständigen Mitarbeiter, der seit über 25 Jahren in der kantonalen Verwaltung tätig war, wurde fristlos aufgelöst. Massnahmen zur Stärkung der internen Kontrollen wurden umgehend eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Mitarbeiter. Ihm wird vorgeworfen, während rund zwei Jahren mittels Fälschung von mehreren hundert Belegen Geld aus einer Bargeldkasse veruntreut zu haben. Die bisherigen internen Ermittlungen ergaben eine Deliktsumme in der Höhe von maximal rund 450‘000 Franken.

Weitere Auskünfte können aufgrund der laufenden Strafuntersuchung nicht erteilt werden.

Zur Übersicht Medienmitteilungen