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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im April 2017 Die Zahl der Arbeitslosen ist erneut gesunken

9. Mai 2017 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ging im April 2017 um 713 auf 15‘322 Personen zurück. Damit sank die Arbeitslosenquote von 2,9 auf 2,7 Prozent (Schweiz: von 3,4 auf 3,3 Prozent). Der Rückgang ist vor allem auf den erhöhten Personalbedarf im Bausektor zurückzuführen. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit stabil geblieben.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im April ist von saisonalen Effekten geprägt: Im Baugewerbe führte die zunehmende Nachfrage zu einem starken Rückgang der arbeitslosen Personen. Im Gastgewerbe hingegen stieg die Zahl der Arbeitslosen aufgrund der touristischen Zwischensaison an. Alle übrigen Branchen wiesen stabile oder leicht rückläufige Arbeitslosenzahlen auf.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

Die Arbeitslosigkeit ging in 7 von 10 Verwaltungskreisen zurück. In den Verwaltungskreisen Interlaken-Oberhasli und Obersimmental-Saanen stieg die Arbeitslosigkeit leicht an, was auf den saisonalen Nachfragerückgang im Tourismus zurückzuführen ist. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,8 Prozent (Interlaken-Oberhasli) bis 4,4 Prozent (Biel/Bienne).

Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15- bis 24-Jährige) sank die Arbeitslosigkeit um 175 auf 1‘921 Personen.

Verglichen mit dem April 2016 sind 48 Personen weniger arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 60 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 673 Beschäftigte (März: 52 Gesuche, 865 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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