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Status quo plus Mitglieder der Zweisprachigkeitskommission stehen fest

22. September 2017 – Medienmitteilung; Juradelegation des Regierungsrates

Die Expertenkommission Zweisprachigkeit kann ihre Arbeit aufnehmen. Die Juradelegation des Regierungsrates hat die dreizehn Mitglieder des neuen Gremiums ernannt. Die von Ständerat Hans Stöckli präsidierte Kommission wird eine Standortbestimmung zum Thema Zweisprachigkeit vornehmen und Entwicklungsmöglichkeiten sondieren, die sich aufgrund der beiden Sprachen Deutsch und Französisch für den Kanton Bern ergeben.

Die nichtständige Expertenkommission hat den Auftrag, bis Ende Juni 2018 einen Bericht über den Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Zweisprachigkeit im Kanton Bern zu erarbeiten. Der Bericht hat konkrete Massnahmenvorschläge aufzuzeigen, mit denen die Zweisprachigkeit im Kanton gefördert und das Potenzial, das sich aus dem Miteinander von zwei Sprachen und Kulturen ergibt, noch besser ausgeschöpft werden könnten. Es geht darum, das Potenzial beispielsweise in den Bereichen Bildung und Wirtschaftsförderung, kulturelle Ausstrahlung, Positionierung auf der nationalen Politbühne sowie jegliche positiven Auswirkungen auszuschöpfen.

Die Arbeiten der Kommission sind Teil des Projekts «Status quo plus». Eines der zahlreichen vorgesehenen Projekte ist beispielsweise eine Umfrage zur Standortbestimmung der Zweisprachigkeit, um allfällige Lücken zu erkennen und einen Massnahmenkatalog zu erarbeiten. Die Kommission, die in administrativer Hinsicht von der Staatskanzlei des Kantons Bern unterstützt wird, setzt sich wie folgt zusammen:

  • Hans Stöckli, Ständerat des Kantons Bern, Präsident
  • Bernhard Altermatt, Hauptstadtregion Schweiz
  • Virginie Borel, Forum für die Zweisprachigkeit
  • Corina Casanova, Forum Helveticum, alt Bundeskanzlerin
  • Francis Daetwyler, Bernjurassischer Rat
  • David Gaffino, Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel
  • Prof. François Grin, Observatorium «Wirtschaft, Sprachen und Bildung» der Universität Genf, Forum Helveticum
  • Urs Heil, Uhrenfabrik Rolex
  • Simone Hebeisen, Beauftragte für französischsprachige Angelegenheiten der Universität Bern
  • Nicoletta Mariolini, Delegierte des Bundes für Mehrsprachigkeit
  • Michaël Stämpfli, BERNbilingue
  • Sacra Tomisawa Schumacher, «Association romande et francophone de Berne et environs»
  • Michel Walthert, Vizestaatsschreiber des Kantons Bern
  • Roland Zaugg, Wirtschaftskammer Berner Jura

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