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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Oktober 2017 Anhaltender Rückgang der Arbeitslosigkeit

9. November 2017 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im Oktober 2017 um weitere 232 Personen auf 13‘426. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,4 Prozent (Schweiz: unverändert 3,0 Prozent). Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober ist aussergewöhnlich, breit abgestützt und erfreulich. Die Abnahme der Arbeitslosigkeit ist vor allem auf die stärker werdende Nachfrage nach Arbeitskräften im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Industrie zurückzuführen. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte sank die Arbeitslosigkeit leicht.

Die Abnahme der Arbeitslosigkeit im Oktober ist aussergewöhnlich und erklärt sich grösstenteils mit der gestiegenen Nachfrage nach Arbeitskräften im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Industrie. Erfreulicherweise wiesen auch die übrigen Branchen einen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf, mit Ausnahme des saisonal bedingten Anstiegs im Gastgewerbe und im Baugewerbe.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse ging die Arbeitslosigkeit leicht zurück. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft von 2,6 auf 2,5 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

In sechs von zehn Verwaltungskreisen sank die Arbeitslosigkeit, in den übrigen Verwaltungskreisen blieb sie konstant oder stieg an. Den grössten Anstieg verzeichnete die touristisch geprägte Region Interlaken-Oberhasli. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,4 Prozent (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,0 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem Oktober 2016 sind 1‘462 Personen weniger arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 22 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 382 Beschäftigte (September: 16 Gesuche, 112 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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