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Wildschäden: Weisstanne und Bergahorn besonders betroffen

Das Wildschadengutachten 2017 des Amts für Wald zeigt, dass der Wildtiereinfluss auf rund zwei Drittel der Berner Waldfläche tragbar ist. Auf zehn Prozent der Fläche ist die Situation untragbar. Das bedeutet, dass aufgrund des Wildverbisses nicht genügend Jungpflanzen in der gewünschten Baumartenmischung aufkommen können. Auf einem Viertel der Fläche gilt der Wildeinfluss als kritisch. Sorge bereiten insbesondere jene Regionen, wo einzelne standortheimische Hauptbaumarten wie beispielsweise die Weisstanne und der Bergahorn seit Jahren nicht mehr nachwachsen können. Gerade diese beiden Baumarten sind für eine gute Durchwurzelung des Bodens und einen wirksamen Schutz des Waldes vor Naturgefahren wichtig. Im Napfgebiet und in den Wildräumen Kiesen sowie Brienzer Rothorn haben sich die untragbaren Zonen vergrössert. Generell ist der Wilddruck in den Räumen Oberaargau, Napf, Bern-West, Kiesen und Niederhorn am grössten. Eine deutliche Verbesserung konnte im Wildraum Schwarzenburg festgestellt werden. Das Amt für Wald arbeitet eng mit dem Jagdinspektorat des Amtes für Landwirtschaft und Natur sowie weiteren Akteuren zusammen, um Verbesserungen in den betroffenen Gebieten zu erzielen.

Volkswirtschaftsdirektion

Wer für Bodenfragen zuständig ist – Neue Webseite

Nach Inkrafttreten verschiedener Neuerungen in der Baugesetzgebung im April 2017 wurden die Zuständigkeiten bei der Verwertung und Aufwertung von Boden, der Einzonung und den übrigen Beanspruchungen von Fruchtfolgeflächen und Kulturland geklärt und übersichtlich zusammengestellt. Die neue Webseite www.be.ch/boden gibt einen Überblick.

Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion

Aareufer in Münsingen wird instand gestellt

Ab Montag, 8. Januar bis ca. Mitte März 2018 wird der Uferschutz oberhalb der Badi Münsingen instand gestellt. Im betroffenen Uferbereich bestehen zwei Trinkwasserfassungen der Gemeinde Münsingen. Die Fassungen, die dazugehörigen Schutzzonen sowie die dahinterliegenden Infrastrukturanlagen werden bis jetzt mit Betonbuhnen, einem Längsverbau aus Beton sowie provisorisch installierten Holzbuhnen vor Erosion geschützt. Die Betonverbauungen haben ihre Lebensdauer erreicht und weisen teilweise massive Schäden auf. Das kantonale Tiefbauamt wird ab Anfang Januar 2018 die stark beschädigten Verbauungen und die Holzbuhnen zurück bauen, einige Buhnen sanieren sowie neue Buhnen erstellen. Zudem wird der Uferweg etwas angehoben, um den Schutz vor Hochwasser zu verbessern. Für die Baustellenerschliessung wie auch für den Bau des Uferschutzes müssen ab Mitte Dezember 2017 Büsche und einzelne Bäume gefällt werden. Nach den Bauarbeiten wird das Ufer neu bepflanzt. Während der zweimonatigen Bauzeit wird der Uferweg für Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt. Mit einer Umleitung auf den Dammweg ist der Durchgang weiterhin gewährleistet.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Pilotversuch mit Totholzstrukturen an der Hasliaare

Anfang November 2017 hat das kantonale Tiefbaumt an der Hasliaare zwischen der Einmündung des Reichenbachs und der Balmbrücke einen Pilotversuch lanciert. In diesem Bereich wurden zehn Wurzelstöcke in den Fluss verlegt. Damit soll der Lebensraum der Seeforellen in der Hasliaare verbessert werden. Im Pilotversuch werden die Auswirkungen auf den Lebensraum der Fische sowie der Einfluss auf die bestehenden Uferverbauungen untersucht. Die Erkenntnisse des Pilotversuches werden in die laufende Wasserbauplanung «Hochwasserschutz Haslital» einfliessen. Sollten die eingebauten Totholzstrukturen negative Auswirkungen auf die bestehenden Uferverbauungen haben, wird sie das Tiefbauamt umgehend entfernen. Der Kanton hat mit der Planung für die Umsetzung des Hochwasserschutzes im Haslital begonnen.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

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