Zur Übersicht Medienmitteilungen

Zweckmässigkeitsbeurteilung zur Erschliessung des Inselareals

Gemäss dem prognostizierten Wachstum wird die heutige Erschliessung des Inselareals in Bern durch den öffentlichen Verkehr in den nächsten Jahren an ihre Grenzen stossen. Deshalb soll mit einer Zweckmässig­keitsbeurteilung (ZMB) untersucht werden, wie in Zukunft genügend Kapazitäten für ein attraktives öV-Angebot bereitgestellt werden können. Die ZMB Inselareal wird vom Kanton Bern unter Einbezug der Regionalkonferenz Bern-Mittelland, der Stadt Bern, des Inselspitals und der Transportunternehmen durchgeführt. Die Beurteilung der unterschiedlichen Erschliessungs­varianten wird sich auf ein breites Variantenstudium abstützen. Neben Tram- und Busvarianten wird auch die unterirdische Verlängerung des RBS zum Inselspital geprüft. Das Planungsmandat wird öffentlich ausgeschrieben. Die Planungsarbeiten starten im Herbst 2018. Der Abschluss der ZMB ist voraussichtlich im Jahr 2020. Vor Abschluss der ZMB ist eine öffentliche Mitwirkung vorge­sehen.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Buchvernissage: Archäologie zwischen Rettungsgrabung und Erkundung

Buchcover des Jahrbuchs «Archäologie BernBern / Archéologie bernoise 2018»
© Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Bild vergrössern Buchcover des Jahrbuchs «Archäologie BernBern / Archéologie bernoise 2018» © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern war im Jahr 2017 im ganzen Kantonsgebiet und an unterschiedlichsten archäologischen Fundstellen tätig. Er gewann dabei interessante Erkenntnisse: Passend zum Reformationsjubiläumsjahr 2017 wurden in Aeschi bei Spiez Reste einer im Nachgang der Reformation abgebrochenen Wegkapelle entdeckt. In Saicourt kam in der Folge eines Wasserschadens im «Hôtel de l’Ours» ein neuzeitlicher Gerichtssaal zum Vorschein. Und in Sutz-Lattrigen konnten die letzten Reste einer der selten erhaltenen bronzezeitlichen Landsiedlungen dokumentiert werden. Die Ergebnisse zu diesen Rettungsgrabungen und zu weiteren der insgesamt 253 archäologischen Felduntersuchungen im Jahr 2017 sind im Jahrbuch «Archäologie Bern 2018» zusammengefasst.
Mehrere der 19 Kurzberichte im neuen Jahrbuch beruhen auf Ergebnissen von gezielten Erkundungen: Bei Erosionskontrollen im Bielersee wurde nahe der St. Petersinsel ein Einbaum entdeckt und zu seinem Schutz umgebettet. In Studen führten geophysikalische Messungen zum Nachweis eines neuen Quartiers innerhalb der bekannten römischen Kleinstadt Petinesca. Auf dem Zäsenberg bei Grindelwald wiederum halfen Begehungen auf Initiative von historisch Interessierten und der Gemeinde, eine Gletscheralp vor ihrem natürlichen Verschwinden zu dokumentieren. In einem der neun längeren Aufsätze stellt schliesslich Jonas Glanzmann, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern, neu entdeckte Burgstellen und Verkehrswege im Oberen Emmental vor. Die Berichte belegen eindrücklich die Bedeutung prospektiver Erkundungen, die oft nur in Zusammenarbeit mit lokal verankerten Personen möglich sind.

Öffentliche Buchpräsentation Jahrbuch «Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2018»

Dienstag, 26. Juni 2018, 18 Uhr, Regionalmuseum Chüechlihus Langnau, Bärenplatz 2a.

Mit Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe, und Niklaus Müller, Gemeinderat Langnau im Emmental. Den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet ein Vortrag über die Neuentdeckung einer Burgstelle im Emmental durch den ehrenamtlichen Mitarbeiter Jonas Glanzmann.

Angaben zur Publikation

Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2018. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2018 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2018. Bern 2018. 288 Seiten, 387 Farbabbildungen. Preis: CHF 56.–. ISBN 978-3-9524659-5-0.
Erhältlich beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb@erz.be.ch, Tel. 031 633 98 00, beim Verlag Rub Media, buch@rubmedia.ch, Tel. 031 380 14 80, oder im Buchhandel.

Buchcover des Jahrbuchs «Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2018». © Archäologischer Dienst des Kantons Bern. (JPG, 1 MB)

Die neu entdeckte Burgstelle Chammenegg bei Trachselwald im Emmental. Blick auf Umfassungsgraben und Burghügel. © Jonas Glanzmann, Thun. (JPG, 640 KB)

Erziehungsdirektion

Vier Bahnübergänge in Roggwil gesperrt

In dieser und in der kommenden Woche sind in Roggwil vier Bahnübergänge der Aare Seeland mobil wegen Belagsarbeiten gesperrt:

  • Bahnübergang Dorfstrasse: Mittwoch, 20. Juni von 6 bis 22 Uhr

  • Bahnübergang Langenthalstrasse bei Kaltenherberg: Samstag, 23. Juni, 6 Uhr bis Sonntag, 24. Juni, 22 Uhr

  • Bahnübergang Neuweg: Mittwoch, 27. Juni von 6 bis 22 Uhr

  • Bahnübergang Hintergasse: Freitag, 29. Juni, 6 Uhr bis Samstag, 30. Juni, 22 Uhr

Der Verkehr wird über die Bern-Zürichstrasse/Landstrasse und über die St. Urbanstrasse/Moosstrase umgeleitet. Die Fussgängerinnen und Fussgänger können die Baustellen mehrheitlich passieren. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten um einen Tag verschoben.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Baustelle im Zentrum von Amsoldingen

Ab Montag, 25. Juni 2018 wird im Bereich der Strassenkreuzung vor dem Restaurant Kreuz in Amsoldingen gebaut. Bis voraussichtlich Ende Oktober 2018 werden hier eine neue Bushaltestelle erstellt und die Werkleitungen erneuert. Der Verkehr wird einspurig durch die Baustelle geführt und von Hand oder mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Der Fuss- und Veloverkehr kann die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Belagsarbeiten im Oberland und im Emmental

In Kandersteg ist die Äusseren Dorfstrasse in der Nacht von Donnerstag, 21. auf Freitag, 22. Juni 2018 von 19 bis 5.30 Uhr wegen Belagsarbeiten gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Einmündungen des Nidermattiwegs und der Bellevuestrasse. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Der Fuss- und Radverkehr kann die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf die Nacht vom 25./26. Juni verschoben. 

Auf der Beatenbergstrasse werden ab Montag, 25. Juni 2018 Belagsarbeiten ausgeführt. Betroffen ist der Bereich zwischen dem Inneren Chienberggräbli (oberhalb des Tunnels) und dem Bhendecher. Bis Freitag, 29. Juni muss jeweils zwischen 7 Uhr und 18 Uhr mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. In den Nächten von Montag auf Dienstag, 2./3. Juli sowie Dienstag auf Mittwoch, 3./4. Juli ist die Strasse jeweils von 23.15 bis 6 Uhr gesperrt. Es besteht keine Umfahrungsmöglichkeit. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf die Folgetage verschoben.

In Krattigen werden ab Montag, 25. Juni 2018 auf der Dorf-/Leissigenstrasse Belagsarbeiten ausgeführt. Betroffen ist der Bereich zwischen Tschuppe und der Liegenschaft Dorfstrasse 16. Die Arbeiten dauern bis 20. Juli 2018. Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig durch die Baustelle geführt und von Hand oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Fuss- und Veloverkehr kann die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren.  

In Tägertschi werden auf der Kantonsstrasse ab Montag, 25. Juni 2018 Belagsarbeiten ausgeführt. Betroffen ist der Abschnitt ab der Ortseinfahrt von Tägertschi bis zur Kreuzung Ursellen. Bis Sonntag, 8. Juli wird hier der Verkehr zeitweise einspurig durch die Baustelle geführt. Es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Ab Montag, 9. Juli um 5 Uhr bis Mittwoch, 11. Juli um 5 Uhr ist die Strasse für den Belagseinbau gesperrt. Die signalisierte Umleitung führt ab Münsingen über Wichtrach, Kiesen und Oberdiessbach nach Konolfingen und umgekehrt. Für den Radverkehr wird eine lokale Umleitung über Station Tägertschi und Ursellen signalisiert. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf nachfolgende Tage verschoben.

Von Montag, 25. Juni um 19 Uhr bis Donnerstag, 28. Juni 2018 um 5.00 Uhr ist die Kantonsstrasse Boll – Worb zwischen dem Kreisel im Zentrum von Boll und der OLWO Worb gesperrt. Der Verkehr wird ab Boll über Stettlen, Ostermundigen, Gümligen und Rüfenacht nach Worb und umgekehrt umgeleitet. Radfahrerinnen und Radfahrer können die Baustelle auf Nebenwegen umfahren. Bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten auf die Folgetage verschoben.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Zur Übersicht Medienmitteilungen