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Entwicklungsschwerpunkt Lyssach–Schachen: Die Ergebnisse der Planung wurden gesichert
2. Februar 2012 Medienmitteilung; Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion
Im letzten Sommer wurde die Richtplanung für den Entwicklungsschwerpunkt Lyssach–Schachen im gegenseitigen Einverständnis aller Planungspartner sistiert. Eine anschliessend erarbeitete Vereinbarung hält die wesentlichen Grundsätze und Ziele der Planung fest. So werden die Resultate der Arbeiten gewürdigt und für eine mögliche Weiterbearbeitung in Zukunft gesichert. Die Vereinbarung wurde Ende Januar in Beisein von Regierungsrat Christoph Neuhaus von den Planungspartnern unterzeichnet.
Mit dem Programm «Wirtschaftliche Entwicklungsschwerpunkte» (ESP) will der Kanton Bern an ausgewählten Standorten gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung schaffen. Der Raum Lyssach–Schachen wurde dank seiner Nähe zur Autobahn in der Evaluation als idealer Standort mit grossem Entwicklungspotential identifiziert. Er wurde ins ESP-Programm aufgenommen und in Form einer überkommunalen Richtplanung bearbeitet.
Aus verschiedenen Gründen wurden in der öffentlichen Mitwirkung von November 2010 bis Januar 2011 erhebliche Bedenken gegenüber der Richtplanung geäussert, insbesondere von der Standortgemeinde Lyssach. Gestützt darauf haben die Planungspartner – Kanton Bern, Region Emmental und die Gemeinden Lyssach, Kirchberg, Rüdtligen–Alchenflüh und Burgdorf – beschlossen, die Richtplanung zu sistieren. Die wesentlichen Grundsätze und Ziele sollen jedoch in einer Vereinbarung im Sinne einer Resultatsicherung festgehalten werden.
Die Vereinbarung würdigt den Raum Lyssach–Schachen als Raum von grosser Bedeutung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sowohl für den Kanton Bern als auch für die Region Emmental. Die Planungspartner halten fest, dass der Gunstraum Lyssach–Schachen die kantonalen Anforderungen an einen wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt ESP resp. an eine Strategische Arbeitszone SAZ erfüllt und raumplanerisch mit den entsprechenden Planungsinstrumenten gesichert werden soll (ESP-Programm, Regionales Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept RGSK Region Emmental, Kantonaler Richtplan). Die Vereinbarung hält weiter fest, dass das wesentliche Ziel der nachhaltigen Entwicklung im Raum Lyssach–Schachen nur mit einer übergeordneten und koordinierten Planung erreicht werden kann.
Der Standort Lyssach–Schachen wird somit vorerst nicht weiterbearbeitet, bleibt jedoch im Kantonalen Richtplan als Entwicklungsschwerpunkt gesichert. Mit der gestern unterzeichneten Vereinbarung werden die erarbeiteten und allgemein anerkannten Resultate festgehalten.
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Legende
(Von links nach rechts): Kurt Schütz, Gemeindepräsident Rüdtligen-Alchenflüh, Martin Kolb, Gemeinderat Burgdorf, Katharina Dobler, Kantonsplanerin, Amt für Gemeinden und Raumordnung, Karen Wiedmer, Geschäftsführerin Region Emmental, Werner Wyss, Gemeindepräsident Kirchberg, Hans Rudolf Sägesser, Gemeindepräsident Lyssach, Christoph Neuhaus, Regierungsrat, Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion
