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Periodisches Treffen zwischen Regierung und Geschäftsleitung der UBS Region Schweiz Bankenbranche vor grossen Herausforderungen

18. März 2016 – Medienmitteilung; Regierungsrat

Im Rahmen der regelmässigen Kontakte mit bedeutenden Unternehmen haben sich der Regierungsrat des Kantons Bern und die Geschäftsleitung der UBS Region Schweiz zu einem Informationsaustausch getroffen. Im Zentrum des Gesprächs stand die Wirtschaftsentwicklung mit ihren Auswirkungen auf die Finanzbranche.

Regierungspräsident Hans-Jürg Käser begrüsste die Geschäftsleitung der UBS Region Schweiz am 16. März 2016 im Berner Rathaus im Rahmen der periodischen Gespräche der Regierung mit den Leitungen grosser im Kanton Bern tätiger Unternehmen. Die Regierung zeigte Verständnis für die grossen Herausforderungen, mit welchen sich die Banken seit Jahren konfrontiert sehen: tiefes Zinsniveau, Druck auf die Erträge, zunehmende Regulierungsdichte. Die UBS trage massgeblich zum Wirtschaftswachstum und damit zum Wohlstand im Kanton Bern bei. Der Kanton seinerseits leiste einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung, indem er zum Beispiel die Startphase von Vorhaben wie den Innovationspark Biel und das Zentrum für translationale Medizin in Bern mit einer Anschubfinanzierung unterstütze.

Lukas Gähwiler, Präsident von UBS Region Schweiz, erläuterte im Anschluss die erfolgreiche strategische Neuausrichtung von UBS. So konnte der Konzern die Risiken und Bilanz halbieren und die Kernkapitalquote seit 2011 mehr als verdoppeln. Das Schweizer Geschäft hat sich als zentraler Eckpfeiler des Konzerns bewährt und erzielte im vergangenen Jahr das beste Vorsteuerergebnis seit 2010. Knapp 40 Prozent trägt die Schweiz zum Vorsteuergewinn des Konzerns bei und ist damit eine tragende Säule des gesamten Konzerns. Mit dem erfolgreichen Start der Schweizer Tochtergesellschaft im vergangenen Juni erfüllte UBS zudem als erste Bank in der Schweiz eine wichtige Auflage im Rahmen der Too-big-to-fail-Anforderungen. Gähwiler betonte, dass 2016 ein noch anspruchsvolleres Jahr werde als das ohnehin schon sehr anspruchsvolle 2015. Wie gross die Bedeutung der Schweiz für UBS sei, unterstrich Gähwiler mit einigen Beispielen: Mit 21'000 Mitarbeitenden ist die Bank der drittgrösste private Arbeitgeber im Land. 1'800 junge Menschen finden bei UBS einen Ausbildungsplatz, und mehr als eine Milliarde Franken hat UBS in den vergangenen Jahren in der Schweiz investiert: in den Umbau der Geschäftsstellen, in neue Technologien und Ausbildung. Dies sei, so Gähwiler, ein klares Bekenntnis zum Heimmarkt.

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