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Berner Fachhochschule Ausführungskredit für Campus Biel/Bienne

16. März 2017 – Medienmitteilung; Regierungsrat

Der Regierungsrat des Kantons Bern beantragt dem Grossen Rat einen Ausführungskredit von 233,5 Millionen Franken. Damit soll der Neubau des Campus Biel/Bienne für die technischen Disziplinen der Berner Fachhochschule realisiert werden. Der Grosse Rat berät die Vorlage in der Juni-Session.

Die Projektierung des neuen Campus Biel/Bienne schreitet voran. Im Juni 2014 bewilligte der Grosse Rat einen Kredit von 24,5 Millionen Franken für den Projektwettbewerb und die gesamte Projektierung des Neubaus, inklusive Ausschreibungsverfahren. Die Realisierungskosten für den Neubau des Campus Biel/Bienne belaufen sich auf 233,5 Millionen Franken. Der vom Regierungsrat beantragte Ausführungskredit basiert auf dem weiterbearbeiteten Siegerprojekt des Projektwettbewerbs.

Zudem soll mit der Stadt Biel ein Baurechtsvertrag für die benötigte Grundstückfläche über 50 Jahre abgeschlossen werden, mit der Möglichkeit einer einmaligen Verlängerung um 25 Jahre. Der zu bewilligende Baurechtszins beträgt jährlich rund 631‘000 Franken.

Campus Biel/Bienne im 2022 bezugsbereit

Der Grosse Rat hat sich im März 2012 für eine erste Etappe der Standortkonzentration der Berner Fachhochschule (BFH) am Standort Biel entschieden. Der neue Campus für die Departemente Technik und Informatik (TI) sowie Architektur, Holz und Bau (AHB) soll in der Nähe des Bahnhofs Biel auf dem «Feldschlössli-Areal» realisiert werden. Die Architekturgenossenschaft pool aus Zürich hat den Projektwettbewerb 2015 gewonnen und das vorliegende Vorprojekt erarbeitet.

Der offizielle Baubeginn des neuen Campus Biel/Bienne soll im Mai 2019 erfolgen und der Beginn des Hochschulbetriebes ist für den Herbst 2022 geplant.

Archäologische Rettungsgrabungen

Bereits anfangs 2018 sollen die Aushubarbeiten starten, koordiniert mit archäologischen Grabungen auf dem Areal, die mit rund 4 Millionen Franken budgetiert sind. Der Bund und die Stadt Biel werden sich an diesen Kosten beteiligen. Dabei sollen Funde von prähistorischen Pfahlbauten gesichert werden, die bei den Vorbereitungsarbeiten entdeckt wurden.

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