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Eröffnung des letzten A16-Abschnitts Court-Loveresse Transjurane durchgehend befahrbar

3. April 2017 – Medienmitteilung; Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Die Transjurane ist seit Montagnachmittag (3. April) für den motorisierten Verkehr durchgehend befahrbar. Der letzte Autobahnabschnitt der A16 zwischen Court und Loveresse wurde anlässlich eines feierlichen Aktes in Anwesenheit von Bundespräsidentin Doris Leuthard, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und zahlreichen geladenen Gästen eingeweiht. Autos, Lastwagen und Motorräder werden von nun an die 85 km lange Autobahn zwischen Biel und der schweizerisch-französischen Grenze in Delle-Boncourt in weniger als einer Stunde zurücklegen können.

«Dank dieser Autobahn ist man im Nu in Biel und am Bielersee», erklärte Bundespräsidentin Doris Leuthard beim traditionellen Durchschneiden des Bandes. «Am anderen Ende befindet sich rund 15 km von der Landesgrenze der Bahnhof Belfort-Montbéliard, von wo aus man mit dem TGV schnell nach Paris gelangt», so die Vorsteherin des eidgenössischen Verkehrsdepartements. Der letzte Abschnitt der A16, der Court mit Loveresse verbindet, entlastet die Ortschaften im unteren Vallée de Tavannes vom Durchgangsverkehr. Fünf Kilometer dieses insgesamt 9,4 km langen Abschnitts sind vierspurig, der Rest ist zweispurig.

Die Einbettung dieser Nationalstrasse in die Landschaft hat viele imposante Bauten nötig gemacht, wie zum Beispiel die Tunnels bei Court und Loveresse, die Viadukte La Rosière und Les Eaux des Fontaines oder die Überdeckungen bei Sorvilier, Bévilard und Malleray. «Jeder Tunneldurchstich und jede Abschnittseröffnung auf der A16 hat uns nachhaltig geprägt. Damit dieser Wunsch nach einer Autobahn in Erfüllung gehen konnte, brauchte es einen starken politischen Willen der Kantone Bern und Jura und nicht zuletzt die grosse finanzielle Unterstützung des Bundes», erinnerte Regierungsrätin und Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer.

Die Gesamtkosten für diesen letzten Abschnitt beliefen sich auf rund 660 Millionen Franken, die zu 87 Prozent durch den Bund und zu 13 Prozent durch den Kanton Bern finanziert wurden. Der Bau der Transjurane habe sich manchmal als echter Spiessrutenlauf erwiesen, so Regierungsrätin Egger-Jenzer. Doch heute sei die A16 mit ihren Kurven, die jenen von Swisstopo nachempfunden seien, die erste «gestylte» Nationalstrasse der Schweiz. Nun gehe es darum, die Transjurane zu einem «vielversprechenden Instrument der nachhaltigen Mobilität für die Zukunft der Kantone Bern und Jura» zu machen.

Hommage an die Bauarbeiter

Der Künstler Saype hat bei Bévilard auf einer Matte neben der Autobahn ein 4000 m2 grosses Grasgemälde realisiert, das einen Tunnelarbeiter darstellt. Dieses Landartkunstwerk ist eine Hommage an die unzähligen Arbeiterinnen und Arbeiter, die während rund dreissig Jahren auf der imposanten Transjurane-Baustelle gearbeitet haben.

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