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Wirtschaftliche Bedeutung der Agglomerationen Bern, Biel und Thun

Vierzig Prozent der Bernerinnen und Berner wohnen in einer der drei grössten kantonalen Agglomerationen Bern, Biel und Thun. Diese Agglomerationen vereinen mehr als die Hälfte der kantonalen Arbeitsplätze und erwirtschaften rund 60 Prozent des kantonalen Bruttoinlandprodukts (BIP). Ihre Branchenstrukturen sind sehr unterschiedlich, was sich auch auf die konjunkturelle Entwicklung auswirkt. Das ist das Fazit aus der Analyse im aktuellen Newsletter «Wirtschaftsdaten» des beco Berner Wirtschaft. Dem beco stehen die Daten zum BIP der drei Agglomerationen zum ersten Mal zur Verfügung.

Volkswirtschaftsdirektion

Kulturelle Vielfalt – auch in der Berner Archäologie

Im vergangenen Jahr war der Archäologische Dienst des Kantons Bern mit einer anhaltenden Bauaktivität konfrontiert. Die damit einhergehende Gefährdung wertvoller Kulturgüter löste 58 kleinere und neun grössere Rettungsgrabungen aus. Zusammen mit den zahlreichen Aushubbegleitungen und präventiven Sondierungen fanden im Jahr 2016 insgesamt 261 Feldeinsätze statt. Eine Auswahl der interessantesten Entdeckungen vermittelt das Jahrbuch «Archäologie Bern 2017», das am Mittwoch, 28. Juni 2017, in Unterseen der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die thematische und regionale Breite der 20 Kurzberichte wiederspiegelt dabei das reiche und vielfältige Kulturerbe des Kantons Bern. Beispielhaft dafür stehen die Untersuchungen in den zwei Badeanlagen in Port und Blumenstein, die im zeitlichen Abstand von gut 1500 Jahren im Berner Seeland und im Berner Oberland errichtet worden waren. Weitere Entdeckungen sind etwa zwei jungsteinzeitliche und spätbronzezeitliche Seeufersiedlungen am Bieler- und Thunersee, ein frühmittelalterliches Gräberfeld im Seeland, ein spätmittelalterliches Siechenhaus bei Thun oder ein aus mehreren Hausteilen zusammengesetztes Bauernhaus im Emmental. Sieben längere Aufsätze stellen zudem neuste Ergebnisse zu Höhlenfunden aus dem Berner Jura, jungsteinzeitlichen Siedlungen und Funden sowie neuzeitlichen Öfen oder archäo- und anthropologischen Untersuchungen verschiedener Bestattungsplätze im Berner Mittelland vor.

Öffentliche Buchpräsentation mit Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur, Adriano Boschetti, Kantonsarchäologe, und Jürgen Ritschard, Gemeindepräsident von Unterseen. Den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet ein Vortrag über zwei römische Gräberfelder in Unterseen und Allmendingen des Archäologen René Bacher. Mittwoch, 28. Juni 2017, 18 Uhr, Stadthaus Unterseen (Dachstock), Untere Gasse 2.

Angaben zur Publikation

Archäologie Bern 2017 / Archéologie bernoise 2017. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2016 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2017. Bern 2017. 304 Seiten, 400 Farbabbildungen. Preis: CHF 56.–. ISBN 978-3-9524659-2-9.
Erhältlich beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb@erz.be.ch, Tel. 031 633 98 00, beim Verlag Rub Media, buch@rubmedia.ch, Tel. 031 380 14 80, oder im Buchhandel.

Erziehungsdirektion

Ausschreibung der OFF-STAGE-Stipendien 2017 des Kantons Bern für Theater- und Tanzschaffende

Das Amt für Kultur und die kantonale deutschsprachige Kommission für Theater und Tanz schreiben die OFF-STAGE-Stipendien des Kantons Bern für Theater- und Tanzschaffende aus. Die Stipendien ermöglichen individuell gestaltbare Freiräume ohne Produktionsdruck und unabhängig von einem konkreten Bühnenprojekt, um sich neu zu orientieren, die eigene künstlerische Position zu reflektieren und die eigenen Kompetenzen im kreativen, methodischen, handwerklichen oder organisatorischen Bereich zu erweitern. Eingereicht werden können grössere Weiterentwicklungsvorhaben, aber auch kleinere Weiterbildungsprojekte. Insgesamt stehen 80'000 Franken zur Verfügung. Die detaillierte Ausschreibung und die Bewerbungsbedingungen finden sich auf der Webseite des Amts für Kultur des Kantons Bern

Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich bis spätestens Freitag, 1. September 2017 (Datum des CH-Poststempels), einzureichen.

Erziehungsdirektion

Führung des Archäologischen Dienstes und der Denkmalpflege in Steffisburg

Am Freitag, 30 Juni 2017 kann in Steffisburg das ehemalige Restaurant Landhaus besichtigt werden. In den letzten Monaten haben die Denkmalpflege und der Archäologische Dienst des Kantons Bern umfangreiche bauhistorische Untersuchungen im Landhaus, im angebauten Saal und im Stöckli durchgeführt. Die Erkenntnisse sind unmittelbar in das Bauprojekt für die Umnutzung, Sanierung und Restaurierung des Landhauses eingeflossen. Die Bauarbeiten beginnen im Spätsommer. Das Steffisburger Landhaus nimmt eine besondere Stellung in der Geschichte der Region ein. Es war über Jahrhunderte nicht nur die wichtigste Taverne, sondern auch das Gerichtsgebäude des ehemaligen Freigerichts Steffisburg. Das Landhaus präsentiert sich seit einem tiefgreifenden Umbau 1843 als biedermeierlicher Stock, der 1876 mit einem Saalbau ergänzt wurde. Die Untersuchungen zeigten aber rasch, dass sich im eigentlichen Landhaus der dreigeschossige Kernbau aus dem Jahr 1543 versteckt – und zwar mitsamt der Grundrissstruktur, dem hölzernen Tragwerk und dem vollständig erhaltenen, imposanten Dachstuhl. Auch der Saal hat eine bewegte Vergangenheit. Er wurde als Tanzsaal erbaut und löste in dieser Eigenschaft einen kleineren Saal im 2. Obergeschoss des Landhauses ab. Um 1930 wurde er in einen Theatersaal mit Bühne umgebaut und erlebte seine grosse Zeit mit den legendären Vereinsveranstaltungen und als Tagungsort des Grossen Gemeinderats.

Führung

Freitag, 30. Juni 2017, 18.30 Uhr, im Landhaus Steffisburg, Oberdorfstrasse 32, Steffisburg (Landhaussaal). Dauer: ca. 1,5 Std. Es führen: Volker Herrmann (Archäologischer Dienst des Kantons Bern), Fabian Schwarz und Hans Peter Würsten (Denkmalpflege des Kantons Bern) sowie Heinz Fahrni (Fahrni Architekten AG)

Erziehungsdirektion

Führung der Denkmalpflege in Péry

Am Donnerstag, 29. Juni 2017 kann in Rondchâtel (Gemeinde Péry) die ehemalige Zellstofffabrik besichtigt werden. Das Gebäude wurde 1882 erbaut und ist ein wichtiger Zeuge der industriellen Entwicklung entlang der Schüss. Das beispielhafte Engagement aller Beteiligten bei den Überlegungen zur Weiternutzung und Restaurierung der Fabrik in Rondchâtel machte die Erhaltung des Industriedenkmals möglich und wurde mit dem Spezialpreis der Fachkommission für Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Anlage in Rondchâtel lieferte der am 17. Februar 1865 gegründeten Papierfabrik Biberist den Rohstoff für die Papierproduktion. 1910 wurde das Gebäude markant erweitert, weitere Aus- und Anbauten erfolgten im Verlauf des 20. Jahrhunderts. 2002 wurde die Zellstofffabrikation aufgegeben und die Produktionsanlagen demontiert. Die Turbinen nutzte man weiterhin für die Stromproduktion. Die 2011 erteilte neue Konzession enthielt die Auflage, dass die Erhaltung der historischen Bauten nachhaltig gesichert bleibt. Heute werden mit dem Wasserlauf, der früher die Schreddermaschinen bediente, zwei neue Turbinen angetrieben. Diese «neue» Zuteilung gab den Anstoss, die Hülle der alten Gebäude zu restaurieren. Durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Farbigkeit erhielten die Gebäude ihre klare Gliederung zurück, die imposanten Dächer wurden sorgfältig saniert.

Führung

Donnerstag, 29. Juni 2017, 18 Uhr, Rondchâtel 242, Péry. Dauer: ca. 1 Std. Es führen: Thierry Gagnebin (Ciments Vigier SA), Fritz Schwarz (Chef des Masterplanprojekts), Olivier Burri (Denkmalpflege des Kantons Bern).

Erziehungsdirektion

Belagsarbeiten in Aarwangen, Gündlischwand, Gsteig und Roggwil

Auf dem unteren Teil der Ortsdurchfahrt von Aarwangen werden ab Montag, 26. Juni bis Donnerstag, 6. Juli 2017 Vorarbeiten für den Ersatz des Belags ausgeführt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einmündung der Schwarzhäusernstrasse und dem Bahnübergang Jurastrasse. Der Verkehr wird teilweise einspurig durch die Baustelle geführt und mit Verkehrsdienst geregelt. Von Donnerstag, 6. Juli um 19.00 Uhr bis Montag, 10. Juli 2017 um 5.00 Uhr ist die Strasse gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit grossräumig umgeleitet. Die Bahnlinie ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Der Fuss- und Veloverkehr kann die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren.

Ab Montag, 26. Juni bis Freitag, 7. Juli 2017 werden auf der Hauptstrasse in Gündlischwand zwischen dem Restaurant Linde und der Zufahrt zur Säumertaverne Belagsarbeiten ausgeführt. Die Strasse ist im Baustellenbereich von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7.00 und 20.00 Uhr nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird durch den Verkehrsdienst oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

In Gsteig werden von Dienstag, 27. bis Freitag, 30. Juni 2017 auf der Pillonstrasse nachts Belagsarbeiten ausgeführt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Campingplatz Heiti und Höhe. Die Strasse ist jeweils von 20.00 bis 6.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über den Col des Mosses umgeleitet. Bei ungünstiger Witterung wird auch in der Nacht von Freitag, 30. Juni auf Samstag, 1. Juli 2017 gearbeitet.

In Roggwil wird ab Montag, 26. Juni 2017 auf der St. Urbanstrasse zwischen den Einmündungen des Finkenwegs und der Brennofenstrasse der Belag saniert. Die Arbeiten dauern bis Freitag, 20. Oktober 2017. In dieser Zeit ist mit örtlichen Behinderungen zu rechnen. Der Verkehr wird teilweise einspurig durch die Baustelle geführt und von Hand oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Baustelle an der Melchnaustrasse in Langenthal bis Ende August

Die Bauarbeiten an der Melchnaustrasse in Langenthal dauern bis Ende August 2017. Es ist weiterhin mit örtlichen Behinderungen zu rechnen. Der Verkehr wird teilweise einspurig geführt und von Hand oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Spitalplatz und der Einmündung des Aufhabenwegs. Die Einmündungen der Herzogstrasse und der Allmengasse sind teilweise gesperrt. Die Werkleitungsarbeiten und die Sanierung der Bushaltestellen haben sich als aufwändiger erwiesen als vorgesehen.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

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