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Regierungspräsident Bernhard Pulver initiiert Entwicklungsdialog Ressourcen Stärken, Chancen packen

20. Juni 2017 – Medienmitteilung; Erziehungsdirektion

In seinem Präsidialjahr sucht Bernhard Pulver den Dialog mit unterschiedlichen Exponenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ziel des Austauschs in verschiedenen Foren ist es, zu erfahren, wo die Persönlichkeiten Potenzial orten und Handlungsachsen sehen, die es ermöglichen, den Kanton gemeinsam weiterzuentwickeln. Regierungspräsident Bernhard Pulver stellt den Entwicklungsdialog unter das Motto «Ressourcen stärken, Chancen packen». Die Ergebnisse des Entwicklungsdialogs werden im nächsten Frühjahr vorliegen und sollen dazu beitragen, eine nachhaltige Strategie für die Zukunft des Kantons Bern zu entwickeln.

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten steht weltweit ein grosser gesellschaftlicher, technologischer und wirtschaftlicher Wandel an. Der Kanton Bern muss sich – wie alle Regionen der Schweiz – diesen Herausforderungen stellen. Stichworte sind unter anderem Alterung und Migration, Digitalisierung der Arbeitswelt, die steigende Bedeutung der Umwelt- und Kommunikationstechnologien oder die Entwicklung hin zum nachfossilen Zeitalter. Gleichzeitig verfügt der Kanton Bern im schweizerischen Vergleich über unterdurchschnittliche Ressourcen. Zudem wird das Fehlen einer breit abgestützten kantonalen Strategie, wie sich der Kanton Bern wirtschaftlich und gesellschaftlich entwickeln soll, von verschiedener Seite seit längerem bemängelt.

Entwicklungspotenziale erkennen und breit diskutieren

In seinem Präsidialjahr will Regierungspräsident Bernhard Pulver im Dialog mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen das Potential für eine nachhaltige Entwicklung des Kantons Bern ausloten. An einer Reihe von Diskussionsforen will Bernhard Pulver zu erfahren versuchen, in welchen Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft strategische Entwicklungspotenziale für den Kanton Bern liegen. Dabei sollen Bereiche definiert werden, die eine grosse Wertschöpfung bringen, die Zukunftspotenzial haben und in denen Bern auf bestehenden Stärken aufbauen kann. In diesen Bereichen könnte gemeinsam versucht werden, die Ressourcen des Kantons zu stärken, indem sich bietende oder neu zu schaffende Chancen zu packen wären. Treffen wird sich Bernhard Pulver unter anderem mit Vertretungen der Berner Hochschulen, mit Unternehmerinnen und Unternehmern, mit Wirtschaftsverbänden, aber auch mit Zukunftsforschern und der Kreativwirtschaft.

Es kann dabei nicht darum gehen, am Ende des Präsidialjahres eine umfassende Liste dieser Bereiche mit konkreten möglichen Massnahmen zu definieren. Dies ist für Bernhard Pulver die Aufgabe der Politik, also des Gesamtregierungsrates und des Grossen Rates. Mit dem initiierten Prozess soll jedoch die Denkarbeit rund um diese Strategiefrage gefördert werden und für die Diskussion eine Grundlage gelegt werden. «Ein Schulterschluss von Politik und Wirtschaft ist möglich und von grossem Nutzen für künftige Entscheidungen, wenn wir uns klar auf die Entwicklungsperspektiven für diesen Kanton fokussieren», ist Bernhard Pulver überzeugt. Der Erfolg bei der Stärkung des Medizinalstandorts Bern bestätige dies.

Hinweis

Diskussionsforen
Für das Präsidialjahr von Regierungsrat Bernhard Pulver wurden Diskussionsrunden mit folgenden Partnern organisiert:
• Professorinnen und Professoren der Universität Bern (Juli 2017)
• Schulrat der Berner Fachhochschule, CEOs und Wirtschaftsverbände (August 2017)
• Zukunftsforscher (September 2017)
• Unternehmerinnen und Unternehmer (Oktober 2017)
• Kreativwirtschaft (November 2017)
• Studierende der Berner Hochschulen (Dezember/Januar 2018)
• Berufsbildung (Februar 2018)

Die Diskussionen finden ohne Beteiligung der Medien statt.

Mediendokumentation

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