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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im November 2017 Erfreuliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

7. Dezember 2017 – Medienmitteilung; Volkswirtschaftsdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern blieb im November 2017 praktisch konstant (-47 Personen auf 13‘379). Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 2,4 Prozent (Schweiz: von 3,0 auf 3,1 Prozent). Erfreulicherweise setzte sich die Erholung in vielen Branchen fort. Damit konnte die saisonal bedingte Zunahme der Arbeitslosen im Baugewerbe und Gastgewerbe kompensiert werden. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte sank die Arbeitslosigkeit deutlich.

Die stabile Situation auf dem Arbeitsmarkt im November ist aussergewöhnlich. Normalerweise nimmt die Zahl der Arbeitslosen aufgrund saisonaler Effekte im Bau- und Gastgewerbe im Monat November stark zu. Dieser saisonale Anstieg war im November 2017 geringer als in den Vorjahren. Zudem setzte sich die erfreuliche Entwicklung der letzten Monate in den meisten Branchen fort, so dass sich die Zahl der Arbeitslosen insgesamt kaum veränderte.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse ging die Arbeitslosigkeit deutlich zurück. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sank gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft von 2,5 auf 2,3 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

In drei von zehn Verwaltungskreisen sank die Arbeitslosigkeit, in drei Verwaltungskreisen blieb sie konstant und in vier Verwaltungskreisen stieg sie an. Den grössten Anstieg verzeichnete die touristisch geprägte Region Interlaken-Oberhasli. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,5 Prozent (Frutigen-Niedersimmental) bis 3,8 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem November 2016 sind 2 374 Personen weniger arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 12 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 242 Beschäftigte (Oktober: 22 Gesuche, 382 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten 

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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