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Europäische Tage des Denkmals, 10./11. September 2016: Oasen Entspannungsorte im Scheinwerferlicht

31. August 2016 – Medienmitteilung; Erziehungsdirektion

Am Wochenende des 10. und 11. September 2016 findet in der Schweiz die 23. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals zum Thema «Oasen» statt. In allen Regionen des Kantons Bern werden an diesem Wochenende öffentliche und private Oasen vorgestellt, die zum Teil sonst nicht zugänglich sind. Zusammen mit kundigen Fachpersonen gibt es verwunschene Orte, blühende Paradiese und kreative Begegnungsräume zu entdecken.

Die Europäischen Tage des Denkmals 2016 rücken Entspannungsorte aller Art ins Scheinwerferlicht: von historischen Gärten, Landschaftsparks und urbanen Plätzen über Friedhöfe und Gartenstadt-Siedlungen bis zu gestalteten Firmenarealen, botanischen Gärten und Kulturlandschaften. Mit der baulichen Verdichtung steigt der Druck auf Freiräume, umso wichtiger werden Gärten, Wiesen, Parks oder Plätze als Naherholungs- und Begegnungsräume für die Menschen. Ganz im Sinne der Oase wird das Publikum eingeladen, während zweier Tage an wohltuenden und überraschend reichen Orten des kulturellen Erbes der Schweiz zu verweilen, einzutauchen und aufzutanken.

Das Programm im Kanton Bern

In allen Regionen des Kantons Bern werden verschiedenste öffentliche und private Oasen vorgestellt, die zum Teil sonst nicht zugänglich sind. Zu den Organisatoren der kostenlosen Führungen, Spaziergänge oder Vorträge gehören neben den Denkmalpflegestellen von Stadt und Kanton und dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern auch die Kulturabteilungen der grösseren Städte sowie private Organisationen und Institutionen wie der Berner Heimatschutz oder die Berner Schlösser.

In der Stadt Bern gibt es barocke Oasen zu entdecken: Die Terrassengärten der Junkerngasse sind meist nur aus der Ferne zu sehen – an den Denkmaltagen können die einzigartigen Terrassengärten des Béatrice von Wattenwyl-Hauses und des Erlacherhofs aus der Nähe besichtigt werden. Ganz anders funktioniert die neu gestaltete Parkanlage im Brünnengut: Sie wurde zur Oase für die Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Quartiere. In Biel wird das 50-jährige Bestehen des Kongresshauses gefeiert, in Diemtigen der vor 30 Jahren mit dem Wakkerpreis ausgezeichnete Naturpark. In Burgdorf steht ein Spaziergang durch öffentliche und private Gärten auf dem Programm, in Thun ein vielseitiges Angebot in den Parkanlagen und Uferoasen am See. In La Neuveville öffnet der Landsitz Domaine de Poudeille seine Tore zur eindrücklichen Gartenanlage in den Weinbergen, in Port verraten die Ausgrabungen im Bellevue, dass hier einst eine römische Villa stand. Weitere attraktive Veranstaltungen stehen im Freilichtmuseum Ballenberg, in Interlaken, Leubringen, Münchenwiler, auf der St. Petersinsel und in den stimmungsvollen Parkanlagen der Berner Schlösser auf dem Programm.

Was sind die Europäischen Tage des Denkmals?

Die Europäischen Tage des Denkmals sind ein kulturelles Engagement des Europarates und werden von diesem offiziell lanciert. Ziel der Tage des Denkmals ist es, in der Bevölkerung das Interesse an unseren Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken. In der Schweiz findet die Veranstaltung jeweils am zweiten Wochenende im September statt. Die Europäischen Tage des Denkmals wurden erstmals 1984 in Frankreich durchgeführt. Mittlerweile beteiligen sich rund 50 Länder daran.

Organisiert werden die Besichtigungen an den Denkmaltagen von den Fachstellen für Denkmalpflege und Archäologie sowie weiteren am Kulturerbe interessierten Organisationen und Personen. Für die landesweite Koordination ist die Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE zuständig. Sie bestimmt jedes Jahr ein Thema, so 2016 «Oasen».

Details zu den einzelnen Veranstaltungen: www.be.ch/denkmalpflege, www.hereinspaziert.ch

Mediendokumentation

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