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Konsultation zur Kulturstrategie 2018 Kulturstrategie 2018 als Kompass für die Zukunft

24. August 2017 – Medienmitteilung; Erziehungsdirektion

Die kulturelle Vielfalt stärken, der breiten Bevölkerung den Zugang zur Kultur erleichtern und die Zweisprachigkeit fördern: Dies sind die drei Hauptziele der Kulturstrategie 2018. Gleichzeitig gilt es, kulturelles Erbe zu erhalten und zugänglich zu machen. Die Kulturstrategie führt Bewährtes weiter, ist aber auch zukunftsorientiert. Die Erziehungsdirektion schickt die Kulturstrategie 2018 bis am 4. Oktober 2017 in eine Konsultation.

Die Kulturstrategie 2009 diente als Grundlage für das totalrevidierte Kulturförderungsgesetz, das sich in den letzten Jahren bewährt hat. Auf dessen Basis hat die Erziehungsdirektion die Kulturstrategie umfassend überabreitet und auf die Zukunft ausgerichtet. Die Kulturstrategie 2018 führt Bewährtes der Strategie von 2009 weiter. Sie definiert gleichzeitig aber auch neue Schwerpunkte. So will sie namentlich die kulturelle Teilhabe stärken. Alle Bevölkerungsschichten sollen einen leichteren Zugang zu kulturellen Institutionen und Produktionen erhalten und am Kulturschaffen teilnehmen können. Es besteht ein breiter Konsens, dass Kultur für alle da ist. Deshalb soll der Kanton Bern Vorhaben fördern, die einen besonderen Fokus auf Begegnung und Austausch legen.

Unterschiede zwischen Stadt und Land verringern

Nach wie vor sind die regionalen Unterschiede in der Kulturförderung beträchtlich. Dieses Ungleichgewicht zwischen städtischen und ländlichen Gebieten will die Kulturstrategie 2018 verringern. Der Kanton Bern soll die Kultur und den Austausch gemäss den spezifischen Bedürfnissen in allen Regionen pflegen und dazu beitragen, die Vielfalt der kulturpolitisch bedeutenden Institutionen in den Regionen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ein vitales Kulturleben trägt dazu bei, dass dezentrale Lebensräume attraktiv bleiben.

Zweisprachigkeit auch in der Kultur pflegen

Als zweisprachiger Kanton hat Bern die Aufgabe, die kulturelle Eigenständigkeit der französischsprachigen Bevölkerung zu erhalten. Die Kulturstrategie 2018 verlangt, dass er den Austausch des Kulturlebens zwischen den beiden Sprachräumen unterstützt. Im Vordergrund stehen dabei zweisprachige Projekte oder Vorhaben, welche die Sprachgrenzen überschreiten. Ein weiteres Ziel der Kulturstrategie ist die vermehrte Beteiligung junger Menschen am kulturellen Leben. Zudem soll der Kanton Bern dank der Ausstrahlung seiner bedeutenden Kulturinstitutionen und Kulturproduktionen auch national und international wahrgenommen werden.

Regierungspräsident Bernhard Pulver stellt die Kulturstrategie am Kulturtag vor

Die Konsultation zur Kulturstrategie dauert bis am 4. Oktober 2017. Der Kulturtag des Kantons Bern wird den Konsultationsprozess abrunden: Am Samstag, 16. September 2017, ab 9 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum in Thun werden Austausch, Vernetzung und Diskussion im Vordergrund stehen. Regierungspräsident Bernhard Pulver wird den Entwurf der überarbeiteten Kulturstrategie des Kantons Bern vorstellen. Die Teilnehmenden können ihre Ideen dazu einbringen.

Mediendokumentation

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