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Projekt Bauinventar 2020: Überprüfung der Baugruppen abgeschlossen

14. November 2017 – Medienmitteilung; Erziehungsdirektion

Seit Januar 2016 überarbeitet die Erziehungsdirektion respektive die kantonale Denkmalpflege im Auftrag des Grossen Rates das Bauinventar (Projekt Bauinventar 2020). Mittlerweile ist die Überprüfung der Baugruppen abgeschlossen. Das Ergebnis wird in Form einer Teilrevision des Bauinventars umgesetzt.

Als erste erhalten in diesen Tagen die Gemeinden im Verwaltungskreis Biel/Bienne die Inventarentwürfe zur Durchsicht und Stellungnahme. Bei Baugruppen handelt es sich um Ensembles von Häusern mit einem besonderen räumlichen oder historischen Zusammenhang. Neben der Reduktion stand auch die Aktualisierung der im Bauinventar verzeichneten Baugruppen im Fokus. Dabei wurden etwa städtebauliche oder tiefgreifende bauliche Veränderungen berücksichtigt. Zugleich wurde eine Harmonisierung mit dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) angestrebt. Ein Teil der Baugruppen, die im Inventar verbleiben, wurde verkleinert, mit anderen Baugruppen zusammengelegt oder vereinzelt vergrössert. Über den ganzen Kanton gesehen werden rund 25 % der Baugruppen aufgelöst. Die Reduktion fällt in den verschiedenen Gemeinden unterschiedlich aus.

Im Februar 2017 hat die Denkmalpflege auch mit der Überprüfung der im Bauinventar verzeichneten Baudenkmäler begonnen. Sie dauert bis Ende 2020 und beinhaltet neben der Reduktion auch die Aktualisierung des Inventars. Das revidierte Baugesetz gibt vor, dass die Anzahl der im Bauinventar verzeichneten Objekte 7 % des Gesamtgebäudebestandes im Kanton nicht übersteigen darf. Rund ein Drittel aller Baudenkmäler muss daher aus dem Inventar entlassen werden. Dies entspricht in etwa 11'000 Inventarobjekten. 

Zusätzliche Informationen: www.erz.be.ch/revision-bi-2020.

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