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Konflikt bei der SDA: Regierungsrat hofft auf Gesprächsbereitschaft

Der Regierungsrat des Kantons Bern ist besorgt über den Konflikt bei der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) im Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau. Er hofft, dass alle betroffenen Parteien gesprächsbereit sind, um die Differenzen so rasch wie möglich beizulegen. Nach Ansicht des Regierungsrats gehört die SDA zum Service public in der Schweizer Medienlandschaft und leistet einen wichtigen Beitrag für die Demokratie und für die Regionen. Sie spielt eine wichtige Rolle für die journalistische Qualität. Insbesondere die kleineren Redaktionen der Lokalpresse sowie die regionalen Radio- und Fernsehstationen profitieren von der Berichterstattung der SDA.

Federführung: Staatskanzlei

Zweite Lesung des Landeskirchengesetzes

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den gemeinsamen Antrag für die zweite Lesung des Landeskirchengesetzes zuhanden des Grossen Rates verabschiedet. Er schafft keine Differenz zur Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen (SAK). Wie die SAK lehnt auch der Regierungsrat einen Antrag der Finanzkommission ab. Dieser verlangt, dass die Pensionskasse der röm.-kath. Landeskirche neben den rund 80 aktivversicherten Geistlichen auch die rund 50 Rentner übernehmen soll, die heute bei der Bernischen Pensionskasse versichert sind. Der kantonale Gesetzgeber hat für eine solche Regelung gar keinen Spielraum, wie die Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht festgestellt hat.

Federführung: Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion

Verordnung über die Informations- und Telekommunikationstechnik

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Verordnung über die Informations- und Telekommunikationstechnik der Verwaltung genehmigt. Die Verordnung ist ein Ergebnis des ICT-Reorganisationsprogramms «IT@BE», mit welchem die ICT-Strategie des Kantons Bern 2016-2020 umgesetzt wird. Die Verordnung fasst erstmals die für die Informatik der Verwaltung massgeblichen organisationsrechtlichen Bestimmungen zusammen. Sie legt namentlich fest, dass der Strategische ICT-Ausschuss (SIA) als Führungsinstrument des Regierungsrats die Weisungskompetenz gegenüber der Verwaltung erhält. Der SIA besteht aus Führungspersonen aller Direktionen und wird von der Finanzdirektorin Beatrice Simon geleitet. Zudem schafft die Verordnung eine Rechtsgrundlage für die Publikation von kantonseigener Software als «Open Source-Software». Schliesslich übernimmt das Amt für Informatik und Organisation nun ausdrücklich die Querschnittsaufgaben im Zusammenhang mit der Informationssicherheit in der Kantonsverwaltung.

Verordnung über die Informations- und Telekommunikationstechnik der Verwaltung

Federführung: Finanzdirektion

Linda Nartey wird neue Kantonsärztin

Linda Nartey wird neue Kantonsärztin (Foto: zvg)

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Der Regierungsrat hat Linda Nartey zur neuen Kantonsärztin gewählt. Sie tritt am 1. März 2018 die Nachfolge von Jan von Overbeck an, der in Pension geht. Bereits seit vier Jahren arbeitet sie im Kantonsarztamt als stellvertretende Kantonsärztin. Linda Nartey promovierte in Medizin an der Universität Bern, erlangte den FMH-Titel in Prävention und Gesundheitswesen und einen Master of Science in Epidemiology der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Im Mai 2017 schloss sie das Nachdiplomstudium Management im Gesundheitswesen an der Universität Bern ab. Nach dem Staatsexamen war Linda Nartey während acht Jahren als Assistenzärztin in Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe und Innerer Medizin, als Praxisassistenz und Stellvertretung in einer Hausarztpraxis und als praktizierende Ärztin im Frauengesundheitszentrum der Stadt Bern tätig. Anschliessend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern und von 2005 bis 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG). Bis zum Eintritt ins Kantonsarztamt war Linda Nartey dann als Leiterin Projektkoordination an der Clinical Trial Unit CTU der Universität Bern tätig, die klinische Studien von Wissenschaftlern der Universität Bern und deren Partner-Institutionen unterstützt oder daran teilnimmt.

Federführung: Gesundheits- und Fürsorgedirektion

Rick Straub wird neuer Finanzchef der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Rick Straub wird neuer Finanzchef der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (Foto: zvg)

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Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den 41-jährigen Rick Straub zum neuen Finanzchef und stellvertretenden Generalsekretär der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion gewählt. Er tritt seine Stelle voraussichtlich am 15. Mai 2018 an. Rick Straub studierte an der Universität Freiburg Betriebswirtschaft. Anschliessend bildete er sich zum Wirtschaftsprüfer weiter. Seit 2004 leitete er Revisionsteams in namhaften Unternehmensberatungsfirmen. Als Unternehmensberater hat sich Rick Straub ein umfassendes Know-How in finanziellen, betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Belangen erworben. Zuletzt war er Vizedirektor in einer Berner Unternehmensberatungsfirma. Rick Straub lebt in Courtepin (FR). 

Federführung: Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Beiträge an dritte Etappe der Erneuerung der Dauerausstellung im Schloss Thun

Für die dritte Etappe der Erneuerung der Dauerausstellung im Donjon des Schlosses Thun hat der Regierungsrat des Kantons Bern Beiträge von insgesamt 390‘000 Franken bewilligt. Davon stammen 100‘000 Franken aus dem Kulturförderungsfonds für die Ausstellungsinhalte und 290‘000 Franken aus dem Lotteriefonds für wertvermehrende Installationskosten. Die dritte Etappe umfasst den Rittersaal auf dem dritten Boden, den vierten Boden und das Dachgeschoss. Die ersten beiden Etappen für die Erneuerung des Kellers sowie des ersten und zweiten Bodens sind bereits abgeschlossen. Ziel des Projekts ist es, das Schloss als herausragendes Identifikationsmerkmal der Stadt Thun neu zu inszenieren und über die Region hinaus attraktiv zu machen. Die gesamten Kosten für die Erneuerung der Dauerausstellung, die sich über sechs Stockwerke erstreckt, belaufen sich auf voraussichtlich 1,95 Millionen Franken.

Federführung: Erziehungsdirektion

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