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Rechnungen direkte Bundessteuer 2017 werden versandt

Über 270‘000 steuerpflichtige Personen erhalten zurzeit die provisorischen Rechnungen für die direkte Bundessteuer, weil sie für das Steuerjahr 2017 dafür voraussichtlich mehr als 300 Franken zahlen. Die Rechnungen sind innert 30 Tagen zahlbar. Insgesamt werden rund 700 Millionen Franken in Rechnung gestellt. Davon verbleiben ungefähr 119 Millionen Franken in der Staatskasse; der Rest geht an den Bund. Wer jetzt keine Rechnung erhält, zahlt entweder keine direkte Bundessteuer oder wird diese mit der Schlussabrechnung begleichen. 

Nach Einreichen der Steuererklärung 2017 wird der effektiv geschuldete Betrag für die direkte Bundessteuer berechnet und in der Verfügung sowie der definitiven Schlussabrechnung berücksichtigt.

Finanzdirektion

Bericht zur Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017

Die Entwicklung auf dem bernischen Arbeitsmarkt 2017 war erfreulich. Die Arbeitslosigkeit sank im Jahresverlauf deutlich und fiel unter das Niveau von 2014 vor der Aufhebung des Franken-Mindestkurses zum Euro. Die Anzahl der Gesuche um Kurzarbeit nahm gegenüber dem Vorjahr ab. 2017 lag die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen im Meldeverfahren (kurzfristige Erwerbstätigkeit bis 90 Arbeitstage) im Kanton Bern über dem Vorjahresniveau. Das geht aus dem Bericht zum Arbeitsmarkt 2017 hervor, den das beco Berner Wirtschaft veröffentlicht hat. Der Bericht bietet zudem einen ausführlichen Überblick über die Aufgaben und Akteure in der Arbeitsmarktaufsicht im Kanton Bern. So hat die Arbeitsmarktkontrolle Bern (AMKBE) im Jahr 2017 umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Der Kanton Bern hat zahlreiche Fälle vermuteter Schwarzarbeit abgeklärt und die nötigen Sanktionen verfügt.

Mehr zum Thema: Die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017

Volkswirtschaftsdirektion

Hydrographisches Bulletin 2017: Trockener Beginn, nasses Ende

Das soeben erschienene Hydrographische Bulletin des Kantons Bern gibt Auskunft über die Niederschläge und Wasserstände im Jahr 2017. Das Jahr startete mit einer niederschlagsarmen Periode. Während die Temperaturen anfangs sehr tief waren, brachte der Februar milde Verhältnisse, die sich in einem sehr warmen Frühling fortsetzten. Der extrem trockene und schneearme Winter 2016/17 führte bei den Jurarandseen zu aussergewöhnlichen Tiefstständen. Die Oberlandseen konnten dank gezielter Reguliereingriffe mehrheitlich auf den jahreszeitlich üblichen Pegelständen gehalten werden. Obwohl in der Periode Mai bis August immer wieder nasse Abschnitte mit lokal heftigen Gewittern und grossen Niederschlagsmengen auftraten, blieben die Niederschlagssummen insgesamt unterdurchschnittlich. Der Sommer war, wie bereits der Frühling, aussergewöhnlich warm. Die überdurchschnittlichen Niederschläge im November und Dezember führten in mittleren bis höheren Lagen zu grossen Schneemengen. Die Grundwasserstände bewegten sich während des gesamten Jahres fast durchgehend im unterdurchschnittlichen Bereich und erholten sich erst zum Jahresende hin. Das Bulletin kann unter www.be.ch/wasserdaten heruntergeladen werden.

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

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