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Beiträge aus dem Lotteriefonds

Für 38 Projekte aus den Bereichen Kultur und Denkmalpflege hat der Regierungsrat des Kantons Bern Beiträge von insgesamt 2,45 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Davon gehen 340‘000 Franken an das Schloss Jegenstorf, für die Sanierung des Parks auf der Ostseite als barocke Gartenanlage. Für die Restaurierung eines Personen-Eisenbahnwagens aus dem Jahr 1902 hat der Regierungsrat 200‘000 Franken gesprochen. Der Wagen wurde für die ehemalige Jura-Simplon Bahn gebaut, die 1903 verstaatlicht und in die SBB integriert wurde. 1976 wurde er definitiv ausrangiert. Er ist einer der letzten noch vorhandenen Zeitzeugen eines Polsterklasse-Wagens. Heute gehört er der Historischen Eisenbahn-Gesellschaft in Biel/Bienne. Mit 162‘000 Franken unterstützt der Regierungsrat schliesslich den Umbau der alten Turnhalle in Toffen in ein Kulturzentrum sowie den Neubau eines Spielplatzes.

Federführung: Polizei- und Militärdirektion

Beitritt zur interkantonalen Weiterbildungsfinanzierungsvereinbarung

Der Kanton Bern wird am 1. April 2018 der «Interkantonalen Vereinbarung über die kantonalen Beiträge an die Spitäler zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung und deren Ausgleich unter den Kantonen» beitreten. Damit setzt der Regierungsrat Beschlüsse des Grossen Rates um, die dieser in der Juni-Session 2016 und in der September-Session 2017 gefasst hat. Das Ziel der Vereinbarung ist eine schweizweit einheitliche Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung. Die Standortkantone entrichten den Spitälern einen pauschalen Mindestbeitrag von 15‘000 Franken pro Ärztin und Arzt in Weiterbildung und pro Jahr. Über einen Ausgleichsmechanismus wird sichergestellt, dass sich auch Nicht-Standortkantone an der Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung angemessen beteiligen.

Federführung: Gesundheits- und Fürsorgedirektion

Beiträge 2018 an ausserkantonale Besuche von Mittel- und Berufsfachschulen

Für das Jahr 2018 hat der Regierungsrat des Kantons Bern Beiträge von 19,12 Millionen Franken an ausserkantonale Mittelschulen und Berufsfachschulen bewilligt, die von Schülerinnen und Schülern aus dem Kanton Bern besucht werden. Im Kredit enthalten ist auch das Schulgeld für besonders begabte Berner Schülerinnen und Schüler an bernischen Privatschulen. Im Gegenzug bezahlen auch die anderen Kantone Entschädigungen für ihre Schülerinnen und Schüler, die bernische Mittel- und Berufsfachschulen besuchen. Diese Einnahmen dürften sich 2018 auf 19,45 Millionen Franken belaufen. Damit erzielt der Kanton Bern voraussichtlich einen Einnahmenüberschuss von 331‘000 Franken.

Federführung: Erziehungsdirektion

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