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Jahresbericht 2017 des Kantonalen Laboratoriums Bern 6‘700 Lebensmittelbetriebe wurden unter die Lupe genommen

2. März 2018 – Medienmitteilung; Gesundheits- und Fürsorgedirektion

Die Kontrolleurinnen und Kontrolleure des Kantonalen Laboratoriums Bern haben im letzten Jahr rund 6‘700 Lebensmittelbetriebe wie Gaststätten, Käsereien oder Metzgereien unter die Lupe genommen. Bei fast 330 Betrieben mussten sie die festgestellten Mängel als gross oder erheblich taxieren. Zudem hat das Kantonale Laboratorium rund 10‘600 Proben von Lebensmitteln und Trinkwasser untersucht.

Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen vor Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen geschützt werden, die ihre Gesundheit gefährden können. Mit dieser Absicht kontrollieren die Kontrolleurinnen und Kontrolleure des Kantonalen Laboratoriums Bern täglich Betriebe. Sie richten ihr Augenmerk nicht nur auf den hygienischen Umgang mit den Lebensmitteln, sondern auch auf die Deklaration der Ware oder den Zustand der Räumlichkeiten. Im letzten Jahr kontrollierten sie insgesamt rund 6‘700 Betriebe. Dabei mussten sie bei rund 4‘300 Betrieben Mängel beanstanden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl dieser Mängel leicht gestiegen.

Weniger Strafanzeigen

Konstant blieb dagegen die Anzahl der grossen und erheblichen Mängel. Mit 328 betroffenen Betrieben lag der Anteil wiederum knapp unter 5 Prozent wie bereits im Vorjahr. Bei diesen Mängeln müssen die Betriebe meistens einschneidende Massnahmen in Kauf nehmen. Die häufigsten Beanstandungen betrafen mangelhafte Hygiene, lückenhafte Dokumentationen der Selbstkontrolle, fehlende Kennzeichnung oder zu hohe Lagertemperaturen von vorgekochten Speisen. Leicht abgenommen hat die Anzahl der Strafanzeigen. Waren es 2016 noch 224, sank die Zahl 2017 auf 215 Strafanzeigen.

10‘600 Lebensmittel- und Trinkwasserproben

Das Kantonale Laboratorium hat im letzten Jahr insgesamt 10‘600 Proben von Lebensmitteln und Trinkwasser untersucht. Dabei mussten rund 1‘200 beanstandet werden, weil sie unhygienisch, verdorben oder sogar gesundheitsgefährdend oder nicht korrekt gekennzeichnet waren. Damit lag die Quote der Beanstandungen mit 11 Prozent über dem Vorjahr, als sie 9 Prozent betrug.

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