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A5 Westast Westast der A5-Umfahrung Biel/Bienne - Mitwirkung findet im zweiten Quartal 2012 statt

22. November 2011 – Medienmitteilung; Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Das neue Generelle Projekt zum Westast der A5-Umfahrung Biel/Bienne wird im zweiten Quartal 2012 öffentlich aufliegen. Gegenstand dieser Mitwirkung wird auch ein Richtplan der Städte Biel und Nidau für die Zeit nach der Inbetriebnahme der Autobahn sein. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer informierte am Dienstag, 22.11.2011, in Biel die Mitglieder der A5-Begleitgruppe über den Stand der Arbeiten.

Im August 2010 hat die A5-Behördendelegation grünes Licht für die Ausarbeitung eines neuen Generellen Projektes für den Westast gegeben. Damit folgte die Behördendelegation dem Antrag der regionalen Arbeitsgruppe "Stöckli", welche sich für die so genannte Stossrichtung 2 ausgesprochen hatte. Diese sieht einen Halbanschluss in der Seevorstadt und einen Vollanschluss Bienne Centre vor. Das rechte Bielerseeufer wird über den Porttunnel angeschlossen. Gleichzeitig forderte die Arbeitsgruppe eine weitgehende Überdeckung der Autobahn beim Anschluss Bienne Centre.

Dieses Postulat nahm die Behördendelegation auf und verlangte eine städtebauliche Begleitplanung. Ziel der städtebaulichen Begleitplanung ist die Ausarbeitung eines Richtplans für die Gemeinden Biel und Nidau im erweiterten Projektperimeter für die Zeit nach der Inbetriebnahme der Autobahn, also ca. 2030. Im Rahmen der städtebaulichen Begleitplanung wurde im ersten Halbjahr 2011 eine Testplanung durchgeführt, namentlich für den Umkreis der Anschlüsse Bienne Centre und Seevorstadt. Vier Architektenteams, Fachleute sowie Behördenvertreter haben sich an diesem Ideenaustausch beteiligt.

Die Ergebnisse dieser Testplanung wurden an der Sitzung der Begleitgruppe präsentiert. Sie lassen den vorläufigen Schluss zu, dass eine vollständige Überdeckung der Autobahn im Bereich des Anschlusses Bienne Centre nur einen beschränkten städtebaulichen Wert hätte. Als nächstes soll aufgrund der Umweltverträglichkeitsprüfung, der städtebaulichen Vorschläge und einer Kosten-Nutzen-Analyse die optimale Lösung bestimmt werden.

Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer wiederholte mit Nachdruck, was sie schon früher gesagt hatte: "Der Westast wird nicht gegen den Willen der Bevölkerung bzw. der Region gebaut. Deshalb wurde die regionale Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese hat einen klaren Entscheid gefällt und die Leitplanken gesetzt. Der gesetzte Rahmen darf nicht mehr verlassen werden".

Das neue Generelle Projekt und die Richtpläne werden von der A5-Behördendelegation verabschiedet werden. Im zweiten Quartal 2012 wird die Mitwirkung statt finden. Alle interessierten Kreise werde die Möglichkeit haben, sich mit einer Eingabe zum Westast zu äussern. Mit einer Genehmigung des Bundesrates ist frühestens im Jahr 2013 zu rechnen.

 

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