Tourismus
Ein weiterer beliebter Anziehungspunkt ist die Kantons- und Landeshauptstadt Link öffnet in einem neuen Fenster.•Bern. Ihre Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO – fotogene Häuser mit Blumenschmuck, alte Brunnenfiguren, Gassen mit kleinen Boutiquen und Restaurants, ein attraktiver Bärenpark am Fluss – man muss es selber erleben.Doch das ist noch lange nicht alles, was es im Kanton Bern zu entdecken gibt.
Majestätisch und weltbekannt: das Berner Oberland

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Wintersport im Berner Oberland erfreut sich grösster Beliebtheit.
Im Link öffnet in einem neuen Fenster.•Berner Oberland ist der Tourismus die wichtigste Erwerbsquelle. Das imposante Alpenpanorama ist nicht nur für Gipfelstürmer die ideale Kulisse: Wintersportarten wie Rodeln, Eislauf, Curling und Ski erfreuen sich bei Jung und Alt grösster Beliebtheit. Im Sommer lassen sich beim Wandern Steinböcke, Gemsen oder Murmeltiere beobachten. In den zahlreichen Flusstälern kommen Abenteurer unter anderem beim Riverraften auf ihre Kosten. Und der Thuner- sowie der Brienzersee laden zum erfrischenden Bad – Palmen auf der sonnigen Uferseite setzen dabei einen kontrastreichen Akzent zu den ewig verschneiten Berggipfeln.
Das hat längst auch die Filmindustrie erkannt: In den 1960er Jahren wurden auf dem Schilthorn in Mürren einige Schlüsselszenen für den James-Bond-Film «On Her Majesty’s Secret Service» gedreht. Heute dient das Berner Oberland vor allem der indischen Filmindustrie Bollywood als Filmkulisse: Hier drehen jährlich bis zu 50 indische Filmteams. Die blitzblanke Alpenromantik weckt bei vielen Inderinnen und Indern die Reiselust: Seit den 1990er Jahren stieg ihre Besucherzahl im Berner Oberland gewaltig an.
Das Herz des Mittellandes

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Bärenplatz mit Bundeshaus
Im Mittelland lockt Link öffnet in einem neuen Fenster.•Bern Kurzaufenthalter an: Die Kantons- und Landeshauptstadt gehört zu den grossartigsten Zeugen mittelalterlichen Städtebaus in Europa. Sechs Kilometer Lauben (Arkaden) säumen die Altstadtgassen, bieten Schutz vor nassem Wetter und laden zum stressfreien Bummeln ein.
Die Fussgänger-Stadt bietet einmalige Sehenswürdigkeiten wie etwa den Zytglogge, den Bärenpark, das Bundeshaus oder die Münster-Kathedrale. Ihre ideale Verkehrslage ermöglicht es, fast die ganze Schweiz von hier aus zu entdecken.
Geschichte und Natur: das Mittelland
Im Westen von Bern bildet die 70 Meter hohe Schwarzwasserbrücke das Tor zum Schwarzenburgerland. Von hier aus umschliessen die wildromantischen Schluchten der Sense und des Schwarzwassers ein Stück Erde, welches noch weitgehend seine Natürlichkeit bewahren konnte.
Das Seeland mit Biel und Umgebung lockt mit zahlreichen Weindörfern und Rebbergen sowie der faszinierenden Schönheit der Drei-Seen-Landschaft: Bieler-, Neuenburger- und Murtensee sind in der Sommersaison auf verschiedenen Routen befahrbar. Hier beginnen auch die sanften Höhen des Link öffnet in einem neuen Fenster.•Juras.
Aussichts- und energiereich: Der Berner Jura
Der Name Jura leitet sich vom keltischen Ausdruck «Juris» für Wald ab. Im 19. Jahrhundert lieferte dieser Wald den wichtigen Energieträger Holzkohle. Heute sind die Jurawälder zu beliebten Tagesausflugzielen für erholungsliebende Menschen geworden. Unvermittelt bieten die Anhöhen eine tolle Aussicht über das Mittelland und nach Frankreich. Grosse Lichtungen, ausgedehnte grüne Flächen und die typischen weissen Kalksteinmauern beruhigen das Auge und die Seele. Im Winter sind die Weiden meist mit einem dicken Schneemantel bedeckt: ideales Gelände für den Ski-Langlauf.
Wussten Sie, dass der Link öffnet in einem neuen Fenster.•Berner Jura eines der bedeutendsten Zentren der Schweiz für erneuerbare Energien beherbergt? Das Link öffnet in einem neuen Fenster.•Windkraftwerk auf dem Mont-Crosin produziert jährlich rund 2,5 Mio. kWh Strom. Und das Link öffnet in einem neuen Fenster.•Sonnenkraftwerk auf dem Mont-Soleil ist gleichzeitig die grösste schweizerische Forschungs- und Demonstrationsanlage im Bereich der Photovoltaik.
Ein Spass nicht nur für Technikfreaks ist der gut ausgebaute Lehrpfad, der die beiden Anlagen miteinander verbindet: Er führt durch die typische Juralandschaft und illustriert dabei Themen wie Energieversorgung, Windenergie, Fotovoltaik, Fauna und Flora, Landschaft, Landwirtschaft und Tourismus auf spannende Art und Weise.