Wirtschaft
Dank einer breit gefächerten Wirtschaftsstruktur bietet der Kanton Bern seiner Bevölkerung attraktive und sichere Arbeitsplätze. Die Arbeitslosenquote liegt seit Jahren deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Mehr als zwei Drittel der 582 000 Beschäftigten arbeiten in Dienstleistungsbetrieben.
Die öffentliche Hand ist mit 80 000 Beschäftigten vor allem in der Stadt Bern und Umgebung ein wichtiger Arbeitgeber. Doch vier Fünftel der Bevölkerung arbeiten in der Privatwirtschaft. Sechs Prozent sind in der Landwirtschaft tätig. Immerhin jeder zehnte Arbeitsplatz im Kanton hängt vom Tourismus ab – im Berner Oberland sogar fast jeder dritte.
Über 200 Jahre Spitzentechnologie
Die Regionen Biel und Berner Jura gelten als Heimat der Uhrenindustrie: Marken wie Omega, Rolex, Longines und Swatch geniessen Weltruf. Von dem in der Uhrmacherkunst erworbenen Know-how profitieren heute zunehmend auch Unternehmen der Medizinaltechnik, der Telekommunikation und Informatik, der Präzisions- und Maschinenindustrie.
Zahlreiche international tätige Unternehmen mit einer Spitzenposition auf ihrem jeweiligen Gebiet haben im Kanton Bern ihren Sitz: so der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch Group, die Telekommunikationsfirmen Swisscom, Ascom und T-Systems Schweiz, der Internethändler ebay, die Pharmaunternehmen ZLB Behring und Berna Biotech, die Anlagenbauer Mikron, Tornos und Feintool oder der Werkstoffkonzern Rehau.
Mehr als nur Käse

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Das bernische Seeland gilt als grösster Gemüsegarten der Schweiz.
Typisch für den Kanton Bern sind hoch spezialisierte und erfolgreiche Nischenproduzenten. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Stoffe für die Flugzeugsitze der meisten Airlines seit 50 Jahren von der Firma Lantal Textiles in Langenthal gewoben werden? Und in Biel-Bienne findet sich der weltweit führende Hersteller von Fahrradspeichen, die Firma DT Swiss.
Die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln hat im Kanton Bern eine langjährige Tradition. Der Emmentaler Käse mit den grossen Löchern, die Simmentaler Kuh, die Schokolade Toblerone und das Getränk Ovomaltine sind internationale Begriffe. Und auf Berner Kantonsgebiet stehen auch die meisten Bio-Betriebe des Landes.
Attraktiver Wirtschaftsstandort
Dank seiner zentralen Lage zwischen europäischen Technologiezentren ist der Kanton Bern ein idealer Wirtschaftsstandort. Kleine, mittlere und grosse Unternehmen verschiedenster Branchen nutzen die guten Rahmenbedingungen: tiefe Unternehmenssteuern, Zweisprachigkeit und hochqualifizierte Arbeitskräfte.
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Die •Wirtschaftsförderung Kanton Bern (WFB) ist Ihre offizielle Partnerin bei der Herstellung von Kontakten zu Verwaltungsorganen und potentiellen Investoren. Für Unternehmertum und neuste Trends bietet das •Swiss Economic Forum eine nationale Plattform. In Interlaken treffen sich alljährlich 1'200 Entscheidungsträger von Klein- und Grossunternehmen, hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Medien.

Bild vergrössern (Öffnet ein neues Fenster) Das Swiss Economic Forum bietet Impulse und Gelegenheit zu Networking. (c) Swiss Economic Forum