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Universitäre Psychiatrische Dienste Bern - Forensisch-psychiatrische Station eingeweiht

21. Oktober 2011 – Medienmitteilung; Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Psychisch Kranke im Strafvollzug und gewaltbereite Menschen mit fürsorgerischem Freiheitsentzug können im Kanton Bern unter gesicherten Bedingungen behandelt werden. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer hat am Freitag (21.10.2011) in Bern die forensisch-psychiatrische Station der Universitäten Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) eingeweiht.

Regierungsrätin Egger-Jenzer zeigte sich erfreut darüber, dass die Lücke bei der Behandlung von psychisch Kranken im Strafvollzug und gewaltbereiten Menschen mit fürsorgerischem Freiheitsentzug im Kanton Bern nun geschlossen werden konnte. Die neue forensisch-psychiatrische Station bietet 14 Plätze für Frauen und Männer mit einem erhöhten Sicherheitsbedarf. Die Patientinnen und Patienten werden durch Fachleute aus Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit und Therapie behandelt und betreut. Die geschlossene Station ist ausbruchsicher. Im Innern gibt es aber für die Patientinnen und Patienten möglichst viel Freiheit. Trotz der hohen Sicherheitsanforderungen herrscht in der neuen Station keine Gefängnisatmosphäre. Die Räume sind lichtdurchflutet und die Wände sind in Farben mit beruhigender Wirkung angestrichen. Gitter vor den Fenstern fehlen.

Für die neue Station wurde ein Teil des Gebäudes Alte Klinik in knapp anderthalb Jahren umgebaut und mit einem Neubau ergänzt. Im gleichen Zug wurden weitere Bereiche in der Alten Klinik für die therapeutischen Dienste der UPD baulich angepasst. Die Baukosten belaufen sich auf 12 Millionen Franken.

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