Medienmitteilung des Kantons Bern
Neue Impulse für die Tourismuspolitik des Kantons Bern (27.11.2009)
Im Auftrag des beco Berner Wirtschaft erarbeitete die Universität Bern ein "Positionspapier 2015" mit Massnahmenvorschlägen für tourismuspolitische Schwerpunkte, das am 3. Berner Tourismustag vorgestellt wurde.
Die Weiterentwicklung des Berner Tourismus und die Schaffung optimaler tourismuspolitischer Rahmenbedingungen sind für den Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher zentrale Anliegen. Er hat bereits am Tourismustag in Thun signalisiert, dass er bestimmte Erkenntnisse aus dem Positionspapier der Universität Bern weiterverfolgen will. Nun hat er dem beco den Auftrag erteilt, sich auf folgende Massnahmen zu konzentrieren:
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Die Verdichtung der Tourismusdestinationen soll weiterhin hohe Priorität haben. Die Bildung der Destinationen Bern und Jungfrau Marketing AG sowie die Neustrukturierung der Destination Jura/Drei Seen führen per 1. Januar 2010 zu einer Verdichtung auf nunmehr zehn Destinationen. Eine weitergehende Konzentration ist aber notwendig, um im immer härter umkämpften Markt auch künftig noch wahrgenommen zu werden. Das Augenmerk für die nächsten Schritte ist nun vor allem auf das Berner Oberland zu richten.
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Die Finanzierung der Tourismusförderung soll nicht grundlegend in Frage gestellt werden. Sie wurde mit der Erarbeitung des Tourismusentwicklungsgesetzes TEG (2005) umfassend geregelt. Zur stärkeren Bewerbung nationaler und internationaler Märkte sollen jedoch alternative Finanzierungsquellen geprüft werden. Für diese Arbeiten soll das beco Leistungsträger und Branchenvertretende aus dem Tourismus zu Hearings einladen und deren Meinungen einbeziehen.
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Der Kanton hat in den vergangenen Jahren erfolgreich Mittel in touristische Qualitätssicherungsprogramme investiert und der Qualitätssteigerung grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Das beco soll nun abklären, mit welchen Mitteln des Kantons ein eigenes Qualitätsprogramm durchgeführt werden kann und wie die kantonale Qualitätsstrategie mit schweizerischen Programmen optimal koordiniert werden kann.
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Schliesslich erteilt der Volkswirtschaftsdirektor dem beco den Auftrag, Tourismus- und Regionalentwicklung strategisch noch stärker aufeinander abzustimmen.
Unter der Gesamtprojektleitung von Adrian Studer, Vorsitzender der Geschäftsleitung des beco, wird die Bearbeitung dieser vier Aufträge in Kürze aufgenommen. Der Volkswirtschaftsdirektor erwartet bis Mitte 2010 erste Ergebnisse.