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Nationalrats- und Ständeratswahlen 2007: Korrigierte Zahlen – keine Auswirkungen auf die Ergebnisse
22. Oktober 2007 Medienmitteilung; Staatskanzlei
aid. Die Endergebnisse der Nationalrats- und Ständeratswahlen im Kanton Bern sind angepasst worden. Der Regierungsstatthalter des Amtes Seftigen musste in Absprache mit der Staatskanzlei des Kantons Bern eine Neuausmittlung anordnen, nachdem die Gemeinde Wattenwil 276 Wahlzettel gefunden hatte, die bei der Auszählung am Sonntag nicht berücksichtigt worden sind. Diese neue Zählung hat einzig Auswirkungen auf die Stimmenzahlen, nicht aber auf die Sitzverteilung.
Mit rund 31 Prozent lag die Stimmbeteilung in der Gemeinde Wattenwil bei den Nationalrats- und Stände-ratswahlen deutlich unter dem Durchschnitt des Kantons von rund 46 Prozent. Die Gemeindebehörde stellte nun heute Montagmorgen fest, dass eine Schachtel mit 276 Wahlzetteln, die brieflich eingelangt waren, bei der Auszählung am Sonntag nicht berücksichtigt worden war. Die Gemeinde informierte darauf hin den Regierungsstatthalter des Amtes Seftigen darüber. Auf Grund von Artikel 69 des Gesetzesüber die politischen Rechte ordnete der Regierungsstatthalter in Absprache mit der Staatskanzlei sofort eine Zählung dieser Kuverts an. Das korrigierte Ergebnis ist am Nachmittag bei der Staatskanzlei abgegeben worden und konnte anschliessend für die Ermittlung des Gesamtergebnisses berücksichtigt werden.
Diese Auszählung hat einzig Auswirkungen auf die Stimmenzahl der einzelnen Kantidatinnen und Kandidaten. Die Namen der Gewählten wie auch ihre Reihenfolge und die Sitzverteilung haben sich jedoch weder beim Nationalrat noch beim Ständerat verändert. Die neuen Ergebnisse finden Sie•auf der Website der Wahlen 2007.