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29. April 2026
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Kurzmitteilung der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion
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Japankäfer: Kanton Bern erlässt Massnahmen im Gebiet um Spiez und im Oberaargau

Im Herbst 2025 hat die Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Bern in Spiez erstmals eine kleine Population des Japankäfers nachgewiesen. Der invasive und gebietsfremde Japankäfer kann grosse Schäden in der Landwirtschaft und in der Umwelt anrichten. Deshalb muss er gemeldet und bekämpft werden. Um die weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern, erlässt der Kanton per Allgemeinverfügung ab 29. April 2026 Massnahmen im Befallsherd und in der umliegenden Pufferzone. Ziel ist, den Befall zu beseitigen und eine weitere Verschleppung des Japankäfers zu verhindern. Im Befallsherd gelten strengere Massnahmen als in der Pufferzone. Im Befallsherd ist beispielsweise der Transport von Grüngut, Kompost und Oberboden eingeschränkt. Zudem ist es im Sommer verboten, Grünflächen zu bewässern. In der Pufferzone hingegen gilt vor allem eine Einschränkung des Transportes von Grüngut.

Die Massnahmen gelten für Privatpersonen, Landschaftsgärtnereien und den Pflanzenhandel sowie für Bauherrschaften im Gebiet des Thunersee-Südufers rund um Spiez. Ebenfalls betroffen sind die Oberaargauer Gemeinden Wynau, Roggwil und Schwarzhäusern, die in der Pufferzone eines Befallsherds im Kanton Solothurn liegen.

Weitere Informationen inklusive Karte: www.be.ch/japankaefer

Käfer entdeckt?

Fotografieren Sie den Käfer von oben und von der Seite. Fangen Sie den Käfer ein, legen Sie ihn in einen dicht verschlossenen Behälter und bewahren Sie ihn sicher auf, bis Sie eine Rückmeldung von uns erhalten haben. Melden Sie den Fund mit den Bildern der Fachstelle Pflanzenschutz: Meldeformular oder schadorganismen@be.ch

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