Zweite TikTok-Kampagne für offene Lehrstellen
Im Kanton Bern sind per März noch rund 3000 Lehrstellen für das neue Ausbildungsjahr 2026/27 unbesetzt. Dies entspricht dem Wert des Vorjahres. Um auf die verfügbaren Lehrstellenangebote aufmerksam zu machen, startet die Bildungs- und Kulturdirektion zum zweiten Mal nach 2025 eine TikTok-Kampagne – gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden Berner KMU und Handels- und Industrieverein des Kantons Bern. Sie ergänzt die zahlreichen bewährten Angebote und Massnahmen. Mit der neuen Kampagne sollen die Jugendlichen möglichst direkt erreicht und ihr Interesse an einer Lehrstelle geweckt werden. Der Abschluss eines Lehrvertrags für das kommende Ausbildungsjahr 2026/27 ist noch bis Ende August möglich.
Neue Co-Leitung beim «Service psychologique pour enfants et adolescents Bienne/Jura bernois»
Carine Käsermann-Mollet und Véronique Barraud übernehmen per 1. Mai 2026 die Co-Leitung des «Service psychologique pour enfants et adolescents (SPE) Bienne/Jura bernois». Sie treten die Nachfolge von Emmanuel Schwab an.
Carine Käsermann-Mollet absolvierte ihr Psychologiestudium an der Universität Genf. Nach ihrer Assistenzzeit beim SPE war sie während zwei Jahren bei der Berufsberatung im Kanton Jura und im Grand Chasseral tätig. Später arbeitete sie im Kanton Waadt als Psychologin im «Service Psychologie, Psychomotricité et Logopédie en milieu scolaire». Anschliessend war sie Psychotherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Neuenburg. Seit 2014 arbeitet sie beim SPE, an der Zweigstelle in Tavannes. Sie ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP.
Véronique Barraud Bandi erlangte an der Universität Genf den Abschluss in Kinderpsychologie. Sie hat anschliessend in der Kinderpsychiatrie des Universitätsspitals Genf sowie als psychologische Assistentin in einem Forschungsprojekt zur Betreuung von kleinen Kindern in Genf gearbeitet. Zudem war sie als Assistenzpsychologin im SPE Bienne und Moutier tätig, bevor sie als Psychologin für Jugendliche in Moutier arbeitete. Parallel dazu ist sie seit 1998 als Psychologin an der SPE-Zweigstelle Bienne angestellt. Sie verfügt über den Fachtitel in Psychotherapie FSP.
Carine Käsermann-Mollet wird Co-Leiterin des «Service psychologique pour enfants et adolescents Bienne/Jura bernois». (Bild: zvg)
Véronique Barraud Bandi wird Co-Leiterin des «Service psychologique pour enfants et adolescents Bienne/Jura bernois». (Bild: zvg)
Sanierung der Heidewegbrücke in Biel: Vollsperrung ab Mai 2026
Die Heidewegbrücke über die T6 (Bernstrasse) in Biel ist in einem schlechten baulichen Zustand und wird umfassend saniert. Nach bereits umgesetzten Sofortmassnahmen im Jahr 2024 wird im Sommer 2026 der Mittelteil der Brücke ersetzt. Die Bauarbeiten beginnen am 4. Mai 2026 und dauern voraussichtlich bis Oktober 2026. Während der gesamten Bauzeit bleibt die Heidewegbrücke für alle Verkehrsteilnehmenden – inklusive Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende – vollständig gesperrt. Auch der Veloweg entlang der T6 ist im betroffenen Abschnitt beidseitig gesperrt. Die Zufahrt für Anwohnende erfolgt ausschliesslich über die Erlenstrasse und die Lyss-Strasse. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Brücke wieder geöffnet und kann einspurig von Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen sowie von Fuss- und Veloverkehr genutzt werden.
Guttannen: Lawinengalerie Spreitgraben soll für den Zweiradverkehr sicherer werden
Die Kantonsstrasse zwischen Innertkirchen und Grimselpass ist im Bereich der Lawinengalerie Spreitgraben bei Guttannen ein Unfallschwerpunkt. Wiederholt stürzen vor allem talwärts fahrende Motorrad- und Velofahrende mit hoher Geschwindigkeit in der engen Rechtskurve und geraten auf die entgegenkommende Fahrbahn. In den letzten zehn Jahren haben sich hier 20 Unfälle von Zweiradfahrenden ereignet, zwei davon mit Todesfolge. Deshalb hat das Tiefbauamt mit einem Expertenteam nach Lösungen gesucht, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Vorgesehen sind Sofortmassnahmen bei der Signalisation sowie in einem zweiten Schritt eine Anpassung der Kurve vor der Galerie, um die Geschwindigkeit talwärts zu verringern. Bis Juni 2026 werden die folgenden Sofortmassnahmen umgesetzt:
- Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für den talwärts fahrenden Verkehr wird im Bereich der Galerie von heute 40 auf 30 km/h reduziert und ein neues Signal weist auf die Gefahrenstelle hin.
- Auf Seite Guttannen wird vor der Galerie eine Bodenwelle gebaut.
- Zum Verdeutlichen der Verkehrslenkung werden die bestehenden Lauflichter an der Galeriewand durch retroreflektierende Kurvenleitpfeile ersetzt.
Im Zuge der ab 2027 geplanten Bauarbeiten zur Verstärkung der Lawinengalerie wird dann die Kurve vor dem Portal Seite Guttannen angepasst und eine Mittelinsel gebaut. Damit soll die Fahrbahn optisch eingeengt und der talwärts fahrende Verkehr nach der Bodenwelle noch einmal beruhigt werden. Zusätzlich wird die gefahrene Geschwindigkeit nach der Kurve gemessen und bei Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit leuchtet ein dynamisches Signal auf. Ausserdem wird die Beleuchtung innerhalb der Galerie durch eine Adaptionsbeleuchtung in den beiden Portalbereichen sowie hellen Beschichtungen der Galeriewände und -decke deutlich verbessert.
Koppigen: Neuer Belag auf der Recherswilstrasse
Auf der Recherswilstrasse in Koppigen wird im Bereich ab der Kantonsgrenze bis zur Einmündung Solothurnstrasse ein neuer Belag eingebaut. Deshalb ist die Durchfahrt vom 4. Mai 2026, 7 Uhr, bis am 9. Mai 2026, 12 Uhr, gesperrt. Umleitungen für den Strassenverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger werden signalisiert.