Vernehmlassung des Bundes: Positive Einschätzung des Regierungsrates zur Kandidatur für Olympische und Paralympische Winterspiele 2038 in der Schweiz
Der Regierungsrat begrüsst den Entwurf des Bundesratsbeschlusses zur Unterstützung der Kandidatur, Vorbereitung und Durchführung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038. Die Winterspiele 2038 bieten bei konsequenter Umsetzung des vorgelegten Konzepts eine substanzielle Chance für Sport, Tourismus, Regionalentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Regierungsrat würdigt in seiner Antwort zur Vernehmlassung besonders den dezentralen Austragungsansatz und das klare Bekenntnis zur Nutzung bestehender Infrastrukturen. Gemäss Konzept sollen mit der Schlussfeier der Olympischen Spiele und der Eröffnungs- und Schlusszeremonie der Paralympischen Spiele zentrale Festakte im Kanton Bern stattfinden. Der Regierungsrat hält jedoch fest, dass ohne Sicherstellung der Gesamtfinanzierung und der privaten Defizitgarantie auf eine Kandidatur verzichtet werden muss. Der Kanton ist nicht bereit, eine Defizitgarantie zu leisten. Darüber hinaus verlangt der Regierungsrat in Bezug auf die nun folgenden Beschlüsse des Bundes einen engen Einbezug in die weiteren Planungs- und Koordinationsarbeiten. Er erwartet vom Bund auch eine frühzeitige Präzisierung der kantonalen Kostenverteilung. Diese ist aus Sicht des Regierungsrates in Hinblick auf mögliche Volksabstimmungen in den Austragungskantonen von zentraler Bedeutung.
Gemeinde Gals: Sanierung Kantonsstrasse St. Johannsen
Der Regierungsrat hat 2,5 Millionen Franken für die Sanierung der Kantonsstrasse in Gals genehmigt. Auf dem Strassenabschnitt beim Massnahmenzentrum St. Johannsen sollen die Bushaltestellen hindernisfrei ausgebaut und der bisher fehlende Fuss- und Radwegabschnitt für den Anschluss von Le Landeron an das Velowegnetz des Kantons Bern erstellt werden.