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12. Juni 2013
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Verkehrssanierung Emmental und Oberaargau:Neue Lösungen der Verkehrsprobleme gesucht

Der Kanton Bern sucht zusammen mit den betroffenen Gemeinden und Regionen nach neuen Lösungen der Verkehrsprobleme im Raum Burgdorf - Oberburg - Hasle b.B. und Aarwangen - Langenthal Nord. Planerisch vertieft werden nicht nur die geplanten Umfahrungsstrassen, sondern auch konkrete Verbesserungen auf dem bestehenden Strassennetz ohne Umfahrungen. Ende 2015/Anfang 2016 wird das Vorprojekt in beiden Regionen der Öffentlichkeit zur Mitwirkung vorgelegt.

Die Regionen Emmental und Oberaargau sind schlecht an das Autobahnnetz angeschlossen. Der Verkehrsstrom quält sich durch die stark belasteten Ortsdurchfahrten Burgdorf, Oberburg Hasle b.B und Aarwangen. In der Septembersession 2012 hatte der Grosse Rat Kredite für die Ausarbeitung von Vorprojekten für die Autobahnzubringer Emmental und Oberaargau genehmigt. Wenig später lehnten jedoch die eidgenössischen Räte die Aufnahme der beiden Strassenprojekte ins Nationalstrassennetz ab. Damit ist die Finanzierung weiterhin offen. Weil aber nach wie vor Handlungsbedarf besteht, sei es die Aufgabe des Kantons, nach neuen Lösungen zu suchen, betonte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer am Montag (10.6.2013) an einer Medienkonferenz in Burgdorf.

Finanzierung über Agglomerationsprogramme

Zusammen mit den betroffenen Gemeinden und Regionen will deshalb der Kanton die beiden Vorprojekte in Angriff nehmen. Gleichzeitig prüft er eine neue Finanzierungsmöglichkeit: Die beiden Projekte sollen in die Agglomerationsprogramme integriert und dem Bund erneut zur Mitfinanzierung vorgelegt werden.

Lösungen mit oder ohne Umfahrungsstrassen

Erarbeitet werden jedoch nicht nur die Vorprojekte für die Umfahrungsstrassen mit den entsprechenden flankierenden Massnahmen. Als Alternative werden auch konkrete Verbesserungen des bestehenden Strassennetzes ohne Umfahrungen geprüft. Die beiden Lösungsansätze werden einander gegenüber gestellt und in mögliche Etappen und Teilprojekte eingeteilt. Die Arbeiten dienen als Entscheidungsgrundlage für die Festlegung der langfristig richtigen Lösung, betonte Regierungsrätin Egger-Jenzer – mit oder ohne Umfahrungsstrasse. Die Namen der beiden Projekte werden deshalb in „Verkehrssanierung Burgdorf – Oberburg – Hasle“ und „Verkehrssanierung Aarwangen – Langenthal Nord“ geändert.

Mitwirkung Ende 2015 / Anfang 2016

In die Planungsarbeiten aktiv einbezogen werden die betroffenen Regionen und Gemeinden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2015 abgeschlossen werden. Ende 2015 oder Anfang 2016 werden die Ergebnisse im Rahmen eines öffentlichen Mitwirkungsverfahrens der Bevölkerung in den beiden Regionen unterbreitet.

Mediendokumentation

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