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07. Juli 2022
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Kurzmitteilung der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion:Ukraine: Umzug der ukrainischen Familien und Kinder aus Gstaad und Lenk wird vorbereitet

Die 50 Kinder des ukrainischen Kinderheims aus Kramatorsk, die zurzeit in Gstaad wohnen, ziehen per 15. Juli 2022 in die Bio Schwand in Münsingen um. Die Kinder im Alter von drei bis 16 Jahren sowie deren Begleitpersonen waren seit 23. April 2022 in Gstaad beherbergt. Die temporäre Unterbringung war von Anfang an befristet, weshalb eine längerfristige Unterbringungslösung gefunden werden musste. Da die Liegenschaft in der Bioschwand in Münsingen bereits ab Juli einzugsbereit ist, wird der Transfer nun vorgezogen und kann während der Schulferien stattfinden. Der Umzug geschieht in enger Absprache mit den betroffenen Gemeinden, der Stiftung Zugang B, Partnerorganisation für die Betreuung, Unterbringung und Integration von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und Flüchtlingen im Kanton Bern sowie mit der Botschaft der Ukraine.

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) dankt der Gemeinde Saanen für die geleistete Unterstützung und die enge Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Unterbringung und Beschulung der Kinder in Gstaad. Ebenfalls gilt ein Dank der Gemeinde Münsingen für die Bereitschaft, die weitere Betreuung der ukrainischen Kinder zu gewährleisten.

Zusammenarbeit ist eine Erfolgsgeschichte

Das Reka-Feriendorf Lenk, das seit 18. März 2022 für geflüchtete Familien aus der Ukraine zur Verfügung gestellt wurde, wird per 31. Oktober 2022 an die Reka zurückgegeben. Somit können alle Schulkinder nach den Herbstferien in ihren neuen Klassen mit dem Unterricht starten. Zurzeit stehen im Kanton Bern genügend Plätze für Unterbringungen zur Verfügung. Es ist deshalb aus heutiger Sicht vertretbar, die Plätze an der Lenk in den kommenden Monaten abzubauen und das Reka-Dorf, als sehr wichtige touristische Infrastruktur an der Lenk, auf die Wintersaison hin wieder für die ursprüngliche Nutzung zugänglich zu machen.

Die Zusammenarbeit mit der Reka, der Gemeinde Lenk, Asyl Berner Oberland, der Bildungs- und Kulturdirektion (BKD), der GSI und der Bevölkerung ist eine Erfolgsgeschichte. Die GSI dankt allen Beteiligten für die rasche, unkomplizierte Zusammenarbeit.

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