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29. März 2022
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Gemeinsame Medienmitteilung des Kantons Bern, der Gemeinde Bolligen und des Rotary-Clubs Bern-Kirchenfeld:Ukraine: In Bolligen stehen 18 Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung

Seit letzten Donnerstag stehen in Bolligen 18 Wohnungen der Wohnüberbauung Hühnerbühlstrasse 11– 51 für die Aufnahme von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine zur Verfügung. Die Stiftung Zugang B kann dort im Rahmen einer Zwischennutzung Kinder mit Begleitpersonen unterbringen. Möglich wurde die schnelle Lösung dank der Initiative und dem Engagement des Rotary-Clubs Bern-Kirchenfeld, der Gemeinde und der Kirchgemeinde Bolligen sowie der Eigentümerschaft UBS Fund Management (Switzerland) AG.

In Bolligen werden 18 Wohnungen zur Verfügung stehen. Die Wohnungen an der Hühnerbühlstrasse 11–51 sollen ukrainische Kinder mit ihren Begleitpersonen (Mütter, Pflegemütter oder Betreuungspersonen) beherbergen.

Viel Eigeninitiative

Die jetzt gefundene Lösung wurde innerhalb von wenigen Tagen aufgegleist. Der Rotary-Club Bern-Kirchenfeld legte mit seinem Engagement die Basis für die Lösung in Bolligen. Organisiert wurde das Angebot von der Stiftung Zugang B. Sie ist vom Kanton Bern mit der Betreuung, Unterbringung und Integration von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und Flüchtlingen beauftragt und wird die Kriegsvertriebenen in der Wohnüberbauung in Bolligen betreuen. Die UBS Fund Management (Switzerland) AG ist Eigentümerin der Wohnüberbauung Hühnerbühlstrasse 11– 51. Sie stellte schnell und unbürokratisch die 18 leerstehenden Wohnungen bis maximal Oktober 2023 mietzinsfrei zur Verfügung. Die Stiftung Zugang B trägt für deren Nutzung lediglich die Nebenkosten. Sie richtet die Wohnungen nun gemeinsam mit dem Rotary-Club Bern-Kirchenfeld ein (Möbel, Betten, Kücheneinrichtung usw.).

Grosse Anteilnahme der Bevölkerung

Die Stiftung Zugang B, die Gemeinde Bolligen und der Rotary-Club Bern-Kirchenfeld danken der Bevölkerung für die zahlreichen Anfragen und Hilfsangebote. Es wird gebeten, momentan auf Sachspenden (Kleider, Spielsachen, Nahrungsmittel) zu verzichten und stattdessen professionelle Hilfsorganisationen zu unterstützen. Der spezifische Unterstützungsbedarf für die geflüchteten Menschen in Bolligen wird der lokalen Bevölkerung kommuniziert, sobald er erhoben werden konnte.

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