Kommission unterstützt Baugeschäfte für die Wintersession

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16. November 2021
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Medienmitteilung ; Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission des Grossen Rates:Kommission unterstützt Baugeschäfte für die Wintersession

Die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK) befürwortet die Sanierung und Erweiterung des Bildungscampus Langenthal und die Instandstellung des Salvisbergbaus der Universität Bern. Ja sagt die BaK auch zu Hochwasserschutzmassnahmen in Steffisburg, zum Kredit für die Überwachung des Spreitgrabens in Gutannen sowie zum Kredit für neue Räumlichkeiten der KESB in Biel/Bienne.

Die BaK beantragt dem Grossen Rat, dem Kredit von 10,95 Millionen Franken für die Projektierung der Sanierung und Erweiterung des Bildungscampus Langenthal zuzustimmen. Im Rahmen des «Bildungscampus Langenthal» sollen die Areale der Berufsfachschule Langenthal und des Gymnasiums Oberaargau an der Weststrasse verdichtet, optimiert und ausgebaut werden. Die Gebäude auf dem Bildungscampus müssen dringend saniert werden. Deshalb waren die Instandsetzungsmassnahmen für die BaK unumstritten. Nebst den Sanierungsarbeiten ist eine Erweiterung des Schulgebäudes der Berufsfachschule vorgesehen. Damit können die Klassen des derzeitigen Aussenstandorts Waldhof in den Bildungscampus integriert werden. Durch die Standortkonzentration wachsen die Schulen zusammen. Die BaK ist überzeugt, dass dadurch ein attraktiver und zeitgemässer Schulstandort mit regionaler Bedeutung entsteht. Der BaK ist es aber auch wichtig, dass für den Standort Waldhof des Inforama eine gute Nachfolgelösung gefunden wird.

Salvisbergbau der Universität Bern: Kredit für Planung der Instandsetzung

Der Salvisbergbau der Universität Bern soll mit Blick auf eine langfristige Weiternutzung instandgesetzt werden. Das Institutsgebäude an der Bühlstrasse 20 in Bern wurde zwischen 1928–1931 erbaut und ist im Bauinventar als schützenswert aufgeführt. Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Vorgesehen sind namentlich die Instandsetzung der Gebäudehülle sowie die Verbesserung der Erdbebensicherheit und des Brandschutzes. In den ehemaligen Räumen des Instituts für Rechtsmedizin sollen zudem Laborflächen und Büroräumlichkeiten entstehen. Die BaK beantragt, dem Kredit von 3,1 Millionen Franken für die Projektierung mit einem Auftrag zuzustimmen: Weil das Bereitstellen von Laborflächen kostenaufwändig ist, fordert die BaK von der Universität Bern eine Gesamtübersicht über den künftigen Laborbedarf und ein Konzept, wie eine systematische Auslastung der Laborflächen künftig erfolgen soll.

Steffisburg: Kredit für den Hochwasserschutz

Der Hochwasserschutz für die Siedlungsgebiete der Gemeinden Steffisburg und Heimberg entlang der Zulg ist nicht ausreichend. Das Hauptproblem sind die drohenden Verstopfungen bei Brücken durch Schwemmholz. Die BaK ist der Ansicht, dass solche Hochwasserschutzmassnahmen auch wegen der aufgrund des Klimawandels zu erwartenden Zunahme von Extremereignissen künftig immer wichtiger werden, auch wenn sie teilweise Eingriffe in die Landschaft bedingen. Sie beantragt dem Grossen Rat, für die Wasserbaumassnahmen einen Kredit von 4,82 Millionen Franken zu bewilligen.

Guttannen: Kredit für Betrieb des Frühwarnsystems im Spreitgraben

Für die Überwachung von Murgängen im Spreitgraben in Guttannen beantragt die BaK dem Grossen Rat, für die Jahre 2022 bis 2024 einem Kredit von jährlich rund 250‘000 Franken zuzustimmen. Zudem sollen mit einem einmaligen Beitrag von 692'000 Franken Geschieberäumungsarbeiten mitfinanziert werden. Seit 2009 ereignen sich im Spreitgraben häufig grosse Murgänge, welche die Lawinenschutzgalerie über der Kantonsstrasse und damit Menschen und Fahrzeuge gefährden. Deshalb muss das Frühwarnsystem Spreitgraben, das die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Bevölkerung zuverlässig vor Murgängen schützt, weiter betrieben und ausgebaut werden.

KESB Biel/Bienne: Kredit für neuen Standort am Eckweg

Die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) in Biel war bisher an verschiedenen Standorten untergebracht und soll neu am Eckweg 8 zusammengefasst werden. Der neue Standort soll im Dezember 2022 bezogen werden. Die BaK beantragt, dem Kredit für den Umzug, den Ausbau und die Ausstattung von 1,8 Millionen Franken und für die Miete von 160'000 Franken pro Jahr zuzustimmen.

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