Der Regierungsrat hat die Petition «Erhalt AppElle – Offener Brief medizinischer Fachpersonen an den Regierungsrat des Kantons Bern» zur Kenntnis genommen. Die Petition fordert, dass die von Fachpersonen betriebene Telefonberatung AppElle weiterhin als Anlaufstelle für Betroffene häuslicher Gewalt von Kanton finanziert wird. Damit verbunden fordern die Petitionärinnen und Petitionäre eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention, welche im Bereich des Opferschutzes den Zugang von Betroffenen zu spezialisierten Beratungsstellen und Hotlines vorsieht. Der Regierungsrat betont in seiner Antwort, dass durch die neu vereinbarte Kooperation mit dem Verband Dargebotene Hand und der Stiftung Opferhilfe Bern ein gut auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittenes Angebot gewählt worden ist. Die freiwilligen Mitarbeitenden werden sorgfältig rekrutiert und ausgebildet, damit eine hohe Qualität der Beratungen weiterhin gesichert bleibt. Der Grosse Rat hat diesen Weg mit Annahme und gleichzeitiger Abschreibung der Motion 113-2024 (de Meuron, Grüne) und der Kenntnisnahme der Opferhilfestrategie mit Auflagen in Bezug auf die Qualität der Hotline und Ausbildung des Personals bestätigt.
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