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Kultur und Sport

Eine lebendige Kulturszene

Ausstellung in der Stadtgalerie Bern; August 2021; Bild: Susanne Goldschmid
Ausstellung in der Stadtgalerie Bern. Fotografin: Susanne Goldschmid

Neben den grösseren Bühnen gibt es im Kanton Bern zahlreiche Kleintheater, Galerien, Konzert- und Clublokale. Biel besitzt zum Beispiel ein landesweit bekanntes Museum für zeitgenössischen Film und Fotografie. Und Burgdorf lockt mit seinen Krimitagen und dem Franz-Gertsch-Museum.

Einen besonderen Akzent setzt das Zentrum Paul Klee in Bern. Der Bau von Stararchitekt Renzo Piano hat mit rund 4'000 Werken die weltweit grösste Sammlung. Damit ermöglicht das Zentrum eine umfassende Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten Künstler der Moderne.

Thun wiederum ist mit seiner jährlichen Kleinkunst-Börse ein Hot Spot für Kenner und Künstler. Ans Menuhin Festival Gstaad  reisen die Freunde der Klassik, während beim Truckerfestival Interlaken die Countryfans auf ihre Rechnung kommen. Auf dem Berner Hausberger, dem Gurten, geniessen tausende von Musikbegeisterten jedes Jahr eine einzigartige Festival-Atmosphäre unter freiem Himmel.

  • Photoforum Pasquart Biel

  • Burgdorfer Krimitage

  • Museum Franz Gertsch

  • Zentrum Paul Klee

  • Menuhin Festival Gstaad

  • Trucker & Country-Festival Interlaken

  • Gurtenfestival

Von Rock über Rap zur Klassik

Die Berner Musikszene setzt Akzente über die Landesgrenze hinaus. Musiker wie Stephan Eicher, Mich Gerber, die Schlagersängerin Francine Jordi oder die Band Lunik sind internationale Grössen. Überhaupt gilt die Bundesstadt seit den fünfzig Jahren als Hauptstadt der Schweizer Rockmusik. Angeführt von Polo Hofer haben Bands wie Züri West, Patent Ochsner oder Stiller Haas hier ihre Karrieren begonnen. Ein Grund dafür mag sein, dass Mani Matter ein Berner ist und in den 1960er Jahren die Swiss Jazz School als eine der ersten Jazzschulen Europas in Bern gegründet worden sind.

Kein Zufall also, dass Bern sich auch in der Schweizer Rap-Szene einen Namen gemacht: Steff la Cheffe oder Greis sind landesweit bekannt.

Auch die klassische Musik ist im Kanton Bern gut verankert. Die Städte Bern und Biel haben eigene Konzerttheater. International bekannte Solisten wie der Oboist Heinz Holliger kommen ebenso von hier, wie das durch den Auftritt im oscargekrönten Film «Titanic» weltweit bekannt gewordene Kammermusikensemble «I Salonisti».

Von Gotthelf bis Frieden

Auf ihre Literaten und Maler sind die Bernerinnen und Berner ebenfalls stolz. Schriftsteller wie Jeremias Gotthelf, Robert Walser und Friedrich Dürrenmatt haben die moderne Literatur massgeblich mitgeprägt. In der bildenden Kunst stechen neben Paul Klee und Cuno Amiet, Albert Anker, Max Buri und Ferdinand Hodler ebenso hervor wie in jüngerer Zeit Franz Gertsch, Meret Oppenheim oder Bernhard Luginbühl.

Weltruhm erlangten auch der Bauhaus-Dozent Johannes Itten, der Kurator Harald Szeeman oder der Schriften-Designer Adrian Frutiger. Für Furore sorgen heute unter anderen die Schriftsteller Lukas Hartmann, Lukas Bärfuss und Pedro Lenz oder der Spielfilm-Regisseur Luki Frieden.

Stipendien und Werkbeiträge

Im Kanton Bern wird Kulturförderung gross geschrieben. Unterstützt wird eine Vielzahl von Projekten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Beim Amt für Kultur finden Sie aktuelle Informationen zu den Ausschreibungen und Teilnahmebedingungen.

Grosse Sportanlässe haben hier Tradition

Sportevents haben im Kanton Bern eine lange Tradition. Bereits 1930 fand in Wengen das erste Lauberhornrennen statt. Der Skizirkus ist jeweils im Januar in Wengen und in Adelboden zu Gast und entzückt zehntausende Skifans an den dortigen Weltcup-Rennen. Im Sommer locken der Grand Prix in Bern (Laufwettbewerb!) oder das Tennis-Turnier in Gstaad scharenweise Sportbegeisterte an.

1954 gab es das Wunder im Berner Wankdorfstadion: Deutschland wurde Fussball-Weltmeister. Heute begeistern die Berner Young Boys die Zuschauermassen aus Nah und Fern.

In der PostFinance-Eishockey-Arena Bern, im legendären Wankdorfstadion oder in der etwas beschaulicheren Tissot-Arena in Biel/Bienne oder im Lachenstadion in Thun kommt das zahlende Sportpublikum regelmässig auf seine Rechnung. Es ist sehr selten, dass im gleichen Jahr in der gleichen Stadt der Fussball- und Eishockeymeistertitel gefeiert wird. Dies war 2019 in Bern der Fall. YB und SCB sei Dank. Und mit der Leichtathletin Mujinga Kambundji ist eine Bernerin aktuell eine der schnellsten Frauen der Welt.

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