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Tourismuspolitik – Destinationsverdichtung Fünf statt zehn Destinationen

29. Oktober 2012 – Medienmitteilung; Regierungsrat

Fünf statt zehn Destinationen werden in Zukunft mit der gemeinsamen BE! Tourismus AG für die touristische Marktbearbeitung zuständig sein. Mit der Anpassung der Tourismusentwicklungsverordnung hat der Regierungsrat des Kantons Bern die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Damit wurde ein wichtiges tourismuspolitisches Ziel des Kantons erreicht – nämlich die Verdichtung der Berner Tourismusdestinationen.

Vor zwei Jahren wurde die Verdichtung der Destinationen im Mittelland und im Berner Jura abgeschlossen. Nun sind auch im Berner Oberland die entsprechenden Schritte erfolgt: Adelboden-Frutigen, Lenk-Simmental und Kandertal haben Berner Oberland Mitte gegründet. Interlaken, die Jungfrau-Region und das Haslital haben ebenfalls eine Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden neu gegründeten Vereine haben nun drei Jahre Zeit, die Destinationsbildung abzuschliessen. Thun-Thunersee Tourismus muss sich bis Mitte 2013 für die Zusammenarbeit mit einer Destination entscheiden.

Ab 2013 gibt es im Kanton Bern damit noch folgende Destinationen:

  • Interlaken-Jungfrau-Haslital, 
  • Berner Oberland Mitte,
  • Gstaad Saanenland, 
  • Bern, 
  • Jura/Drei-Seen-Land.

Neben der Liste der anerkannten Destinationen hat der Regierungsrat in der Tourismusentwicklungsverordnung die Kriterien angepasst, die eine Destination für die Anerkennung zu erfüllen hat. Die Halbierung der Zahl der Destinationen ist zusammen mit der im September 2012 erfolgten Gründung der BE! Tourismus AG ein wichtiger Schritt zu einer professionelleren und konzentrierteren Tourismuswerbung im Kanton Bern. Die Gründung der BE! Tourismus AG war das Kernstück der Revision des Tourismusentwicklungsgesetzes (TEG), welche in der Novembersession 2011 vom Grossen Rat einstimmig verabschiedet worden war. Die BE! Tourismus AG bündelt die touristische Marktbearbeitung für den Kanton Bern. Ihr Ziel ist es, den Tourismus im Kanton Bern künftig besser zu vermarkten. Dem gleichen Ziel dient die Bündelung der Kräfte in den Destinationen für die regionale Vermarktung.

Mit der Verdichtung der touristischen Destinationen und der Gründung der BE! Tourismus AG können bei einem wichtigen Legislaturschwerpunkt der Volkswirtschaftsdirektion  („Die traditionelle Wirtschaft in den ländlichen Regionen fördern“) konkrete Erfolge erzielt werden.

Zudem wird der Tourismusbeirat aufgehoben. Dieser hat aufgrund verschiedener Veränderungen der Rahmenbedingungen seine Bedeutung als beratendes Organ der Verwaltung eingebüsst.

Die geänderte Tourismusentwicklungsverordnung wird auf den 1. Januar 2013 in Kraft treten. 

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