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Hydrographisches Bulletin 2015: Hochwasser und Trockenheit

Das soeben erschienene Hydrographische Bulletin des Kantons Bern gibt Auskunft über die Niederschläge und Wasserstände im Jahr 2015. Das vergangene Jahr war geprägt von Wetterextremen. Auf Starkniederschläge im Rekordbereich zum Ende des Frühlings, folgte eine extreme Sommerhitze und schliesslich eine anhaltende Trockenheit, die sich bis zum Ende des Jahres hinzog. Ein Grossteil der Niederschläge im Mai fiel innerhalb von wenigen Tagen. Bei der Aare konnten durch die Regulierung grössere Abflussspitzen vermieden werden. Die grossen Niederschlagsmengen führten jedoch zu Hochwasserständen bei den Seen und lokalen Problemen bei Fliessgewässern. Trotz der Rekordniederschläge im Mai erreichten die Jahresniederschläge auf Grund der trockenen zweiten Jahreshälfte meist nur 60-85 Prozent des langjährigen Mittels. Durch die Regulierung konnten die Seepegel gleichwohl auf den saisonal üblichen Werten gehalten werden. Dank den starken Niederschlägen im Mai waren die Grundwasserspeicher zu Beginn der Sommerhitze überdurchschnittlich gefüllt. Infolge der fehlenden Niederschläge sanken die Grundwasserspiegel jedoch bis zum Jahresende kontinuierlich ab. In den meisten Gebieten zeigten sich ab August immer ausgeprägter unterdurchschnittliche Werte und an einzelnen Stationen wurden neue Tiefstände seit Messbeginn registriert. 

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Bau- und Verkehrsdirektion

Sanierung der Freiburgstrasse im Wangental

Die Freiburgstrasse zwischen Bern und Thörishaus soll saniert werden. Das Vorprojekt befindet sich vom 29. Februar bis zum 15. April 2016 in der Mitwirkung. Als eine der letzten grossen Ausfallachsen der Stadt Bern hat die Freiburgstrasse keine durchgehenden Radstreifen und gesicherten Fusswege. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung sollen nun entlang der Strasse sichere Fuss- und Veloverbindung geschaffen und die Fussgängerquerungen verbessert werden. Gleichzeitig sollen die Ortsdurchfahrten gestalterisch aufgewertet werden. Basis des Vorprojekts ist eine gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung erarbeitete Grundsatzlösung.

Die Projektunterlagen werden von Montag, 29. Februar, bis Freitag, 15. April 2016, bei den Gemeinden Köniz und Neuenegg sowie der Stadt Bern aufgelegt.

Sie können auch unter www.bve.be.ch/freiburgstrasse-wangental heruntergeladen werden. Am Mittwoch, 9. März 2016, findet um 19.30 Uhr im Saal der Mehrzweckanlage Oberwangen ein Infoabend statt.

Bau- und Verkehrsdirektion

Ufer- und Wegsicherung in Rubigen und Münsingen

In der Hunzigenau (Gemeinde Rubigen) sowie oberhalb der Badi Münsingen (Gemeinde Münsingen) finden ab Montag, 22. Februar 2016 Unterhaltsmassnahmen an der Aare statt. Bei beiden Standorten müssen das Ufer und der Fussweg mit wasserbaulichen Massnahmen gesichert werden. In der Hunzigenau hat die Aare in den letzten zehn Jahren das Ufer verändert und auentypische Lebensräume geschaffen. An einer Stelle zwischen den beiden Inseln hat das Wasser sehr viel Ufermaterial abgetragen. Auf einer Länge von 50 Metern müssen das Ufer und der Fussweg mit Baumaschinen gesichert werden. Oberhalb der Badi Münsingen gibt es zahlreiche Buhnen und Längsverbauungen, die das Ufer sowie die Grundwasserfassung Schützenfahr schützen sollen. Einige der Buhnen sind unterspült, zerfallen oder nicht mehr vorhanden. Sie können ihre Schutzfunktion teilweise nicht mehr erfüllen. Zerfallene Buhnen stellen zudem eine Gefahr für Schwimmende dar. Zwei solche Betonbuhnen werden mit Steinblöcken saniert, zwei weitere durch Baumbuhnen ersetzt.

Die Bauarbeiten dauern bei beiden Standorten je eine Woche. Sie beginnen in der Hunzigenau am 22. Februar 2016, oberhalb der Badi Münsingen eine Woche später. Der Durchgang für Fussgängerinnen und Fussgänger ist sowohl in der Hunzigenau als auch oberhalb der Badi Münsingen gewährleistet. Es muss jedoch mit gewissen Einschränkungen aufgrund der schmalen Zufahrten gerechnet werden.

Bau- und Verkehrsdirektion

Scherzligschleuse in Thun: Eisbrecher werden ersetzt

Die Eichenpfosten im Oberwasser der Scherzligschleuse  in Thun - auch Eisbrecher genannt - tragen einen Teil der Schleusenbrücke. Sie sind vor allem im Übergangsbereich zwischen nass und trocken in einem schlechten Zustand und werden deshalb ab dem 29. Februar 2016 ersetzt. Die Arbeiten erfolgen vom Wasser aus mit Hilfe eines Pontons und dem Einsatz von Tauchern. Die Scherzligschleuse wurde 1818 erbaut. Der Unterbau wurde 1978 letztmals vollständig erneuert.

Bau- und Verkehrsdirektion

Sanierung der Thalgutbrücke bei Wichtrach

Bis 7. November 2016 werden die Brückenkonsolen und Geländer der Thalgutbrücke bei Wichtrach instandgesetzt. Die Brücke ist während den Bauarbeiten jederzeit befahrbar. Allerdings ist die Fahrbahnbreite auf sechs Meter eingeschränkt und die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h beschränkt. Während einiger kurzer Bauphasen wird der Verkehr einspurig durch die Baustelle geführt. 

Bau- und Verkehrsdirektion

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