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Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) Neue Tagesklinik für Kinder und Jugendliche im Oberland

22. August 2016 – Medienmitteilung; Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Die Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik Oberland mit zehn Plätzen für Kinder und Jugendliche von 5 bis 17 Jahren in Spiez hat ihren Betrieb aufgenommen. Damit erweitern die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) die kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung im Berner Oberland um einen wichtigen Bestandteil.

Die neue Tagesklinik Oberland gehört zum teilstätionären Angebot der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD), die im Oberland bereits in Thun, Spiez und Interlaken Ambulatorien betreiben.

Eine tagesklinische Behandlung kommt dann in Frage, wenn der Behandlungsbedürftigkeit im ambulanten Rahmen nicht oder nur ungenügend entsprochen werden kann, jedoch keine vollstationäre Behandlung erforderlich ist. Die Tagesklinik soll für betroffene Familien zu einem Ort der Begegnung werden, wo gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen Veränderungen einleiten.

Station, Schule und Therapie als Eckpfeiler

Die Behandlung erfolgt interdisziplinär: Das Team setzt sich aus psychologischen, ärztlichen, sozialpädagogischen, pflegerischen und schulischen Fachpersonen zusammen. Station, Schule und Therapie sind die drei Eckpfeiler der Tagesklinik. Das Herzstück der Behandlung ist der regelmässig stattfindende Multifamilientag, an dem die Eltern ihre Kinder in die Tagesklinik begleiten und neue Verhaltensweisen durch gezielte Interventionen entdecken und erproben.

Station, Schule und Therapie als Eckpfeiler

Die Räumlichkeiten der Tagesklinik befinden sich in einer Liegenschaft der Stiftung Diakonissenhaus Bern an ruhiger Lage nicht weit vom Ufer des Thunersees entfernt. Auf dem selben Areal befindet sich die Therapiestation OLVIDO, eine offen geführte Abteilung für psychisch kranke Jugendliche, die wegen der besonderen Schwere und Komplexität ihrer psychiatrischen Erkrankung eine längere stationäre Behandlung benötigen.

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