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Wiederwahl der Universitätsleitung

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Universitätsleitung für die Amtsperiode von 2019 bis 2023 bestätigt. Wiedergewählt wurden Professor Christian Leumann als Rektor, Professorin Silvia Schroer als Vizerektorin sowie die Professoren Bruno Moretti, Daniel Candinas und Achim Conzelmann als Vizerektoren.

Federführung: Erziehungsdirektion

Sebastian Friess wird Vorsteher des neuen Amtes für Wirtschaft

Sebastian Friess, Vorsteher des neuen Amtes für Wirtschaft (Foto: zvg)

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Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Sebastian Friess zum Vorsteher des neuen Amtes für Wirtschaft der Volkswirtschaftsdirektion ernannt. Sebastian Friess tritt sein neues Amt am 1. Mai 2019 an. Seit dem 1. Mai 2017 ist er als Abteilungsleiter Standortförderung und als einer von zwei Stellvertretern des Vorstehers des bisherigen Amtes für Berner Wirtschaft (beco) in der Volkswirtschaftsdirektion tätig. Zuvor arbeitete er von 2010 bis 2017 in der Eidgenössischen Bundesverwaltung, unter anderem als stellvertretender Abteilungsleiter der Forschungs- und Innovationsförderpolitik und als Leiter Innovationspolitik im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Von 1996 bis 2010 arbeitete Sebastian Friess in der Privatwirtschaft, beim Flughafen Zürich-Kloten sowie als Projekteiter bei der Gloor Instruments AG in Uster. Der 43-jährige Sebastian Friess verfügt über ein naturwissenschaftliches Doktorat der ETH Zürich und absolvierte mehrere Weiterbildungen in den Bereichen Management, Führung sowie Verhandlung und Medien.

Auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion hatte der Regierungsrat im Herbst 2018 beschlossen, das Amt für Berner Wirtschaft (beco) aufzuteilen. Das neue Amt für Wirtschaft und das neue Amt für Arbeitslosenversicherung können sich so wirksamer auf ihre Aufgaben fokussieren.

Federführung: Volkswirtschaftsdirektion

Marc Gilgen wird Vorsteher des neuen Amtes für Arbeitslosenversicherung

Marc Gilgen, Vorsteher des neuen Amtes für Arbeitslosenversicherung (Foto: zvg)

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Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Marc Gilgen per 1. Mai 2019 zum Vorsteher des neuen Amtes für Arbeitslosenversicherung der Volkswirtschaftsdirektion ernannt. Marc Gilgen ist seit 2010 verantwortlich für den Geschäftsbereich Arbeitsvermittlung und einer von zwei Stellvertretern des Vorstehers des bisherigen Amtes für Berner Wirtschaft (beco). Von 2005 bis 2010 war er Leiter der RAV-Region Emmental und Oberaargau. Der 62-jährige Kaufmann und Dipl. Marketingleiter erwarb an der Berner Fachhochschule den Executive Master of Business Administration mit Vertiefung in Public Management. Marc Gilgen übernimmt die Leitung des Amtes für Arbeitslosenversicherung bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2021. Für die Zeit danach wird die Stelle im zweiten Halbjahr 2020 öffentlich ausgeschrieben und neu besetzt.

Auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion hatte der Regierungsrat im Herbst 2018 beschlossen, das Amt für Berner Wirtschaft (beco) aufzuteilen. Das neue Amt für Arbeitslosenversicherung und das neue Amt für Wirtschaft können sich so wirksamer auf ihre Aufgaben fokussieren.

Federführung: Volkswirtschaftsdirektion

Neue Präsidentin für die burgerliche Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat Babette Gerber Baumann per 1. Juli 2019 zur neuen Präsidentin der burgerlichen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (bKESB) ernannt. Sie tritt die Nachfolge von Theres Stämpfli an, die in den Ruhestand tritt. Babette Gerber Baumann ist seit dem 1. Januar 2013 nebenamtlich als 2. Vizepräsidentin der bKESB und als Präsidentin der Sozialkommission der Burgergemeinde Thun beschäftigt. In einem Teilpensum ist sie zudem als praktizierende Anwältin tätig.

Federführung: Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion

Verzicht auf Rückforderung von doppelt bezahlten Beiträgen an die Spitäler

Von 2007 bis 2013 hat der Kanton Bern die Unterhaltspauschalen an die sieben Regionalen Spitalzentren zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft von geschützten Anlagen für den Fall bewaffneter Konflikte doppelt ausgerichtet. Der Regierungsrat verzichtet nun auf die Rückforderung der zu viel bezahlten Beiträge in der Höhe von rund 832‘000 Franken. Dies, weil die Verantwortung für die Doppelzahlungen beim Kanton liegt und eine Rückzahlung nach fast zehn Jahren nicht verhältnismässig wäre.

Seit 2006 sind die Pflicht zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft für den Fall bewaffneter Konflikte sowie die Modalitäten der Finanzierung der geschützten sanitätsdienstlichen Einrichtungen Teil der Leistungsverträge mit den regionalen Spitalzentren. Entgegen den Vertragsbestimmungen und aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen entrichtete das Spitalamt die entsprechenden Unterhaltsbeiträge in den Jahren 2007 bis 2013 direkt an deren Eigentümer. Diese erhielten die Unterhaltsbeiträge jedoch bereits durch die Polizei- und Militärdirektion, welche die Beiträge als Bindeglied vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport an die Betriebe weiterleitet. Seit 2014 werden die Beiträge ordnungsgemäss nur noch von der Polizei- und Militärdirektion ausbezahlt.

Federführung: Gesundheits- und Fürsorgedirektion

Änderung der Verordnung über die Universität

Der Regierungsrat des Kantons Bern will die Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung an der Universität Bern verbessern. Er hat eine entsprechende Änderung der Verordnung über die Universität genehmigt. Damit werden neue Stellenkategorien geschaffen und alte teilweise ersetzt. Dies mit dem Ziel, Stellen vermehrt mit akademischem Nachwuchs zu besetzen. Zudem sollen die akademischen Karrierewege an der Universität planbarer und damit attraktiver werden. Stabile und attraktive Karriereaussichten sind wichtig, um die besten Leute für eine akademische Laufbahn gewinnen zu können. Gute Karriereaussichten sollen auch dazu beitragen, vermehrt Frauen in der Wissenschaft zu halten.

Verordnung über die Universität (UniV) (Änderung)

Federführung: Erziehungsdirektion

Revitalisierung der Emme in Utzenstorf und Bätterkinden

In den Gemeinden Utzenstorf und Bätterkinden soll die Emme im Bereich Ämmeschache – Urtenesumpf wieder ein natürliches Flussbett erhalten. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat dafür einen Kantonsbeitrag von 1,02 Millionen Franken bewilligt. Der Bund übernimmt voraussichtlich 4,8 Millionen Franken. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen sechs Millionen Franken. Es ist vorgesehen, die Emme von 30 Metern auf bis zu 150 Meter zu verbreitern. Damit erhält der stark verbaute Fluss mehr Freiraum, um den heute gefährdeten Auenwald wiederzubeleben. Das Gebiet Ämmeschache – Urtenesumpf befindet sich in einem kantonalen Naturschutzgebiet und ist Teil des nationalen Aueninventars.

Federführung: Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

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