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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im November 2019 Die Arbeitslosigkeit nimmt saisonbedingt zu

9. Dezember 2019 – Medienmitteilung; Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern erhöhte sich im November 2019 um 420 Personen auf 10‘305. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,7 auf 1,8 Prozent (Schweiz: von 2,2 auf 2,3 Prozent). Von der Zunahme der Arbeitslosigkeit waren vorwiegend das Bau- und das Gastgewerbe betroffen. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte blieb die Arbeitslosigkeit stabil.

Die jüngste Zunahme der Arbeitslosigkeit ist in erster Linie auf Saisoneffekte zurückzuführen. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, stieg die Zahl der Arbeitslosen vorwiegend in den Berufen des Baugewerbes. Auch in den Berufen des Gastgewerbes war aufgrund der touristischen Zwischensaison ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 1,8 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).

In allen zehn Verwaltungskreisen stieg die Arbeitslosigkeit an. Den grössten Anstieg verzeichnete die touristisch geprägte Region Interlaken-Oberhasli. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 0,9 Prozent (Frutigen-Niedersimmental) bis 3,1 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem November 2018 sind 25 Personen weniger arbeitslos.

Aus der Industrie trafen 27 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 317 Beschäftigte (Oktober: 27 Gesuche, 844 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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